Scott Redding: «Schlimmes Chattering wegen Reifen»

Von Otto Zuber
Moto2
Scott Redding (45): «Schade, dass ich nicht vor Lüthi bleiben konnte»

Scott Redding (45): «Schade, dass ich nicht vor Lüthi bleiben konnte»

Der WM-Leader musste auf dem Sachsenring seinen Verfolger Pol Espargaró sieben Punkte aufholen lassen. Mika Kallio erlebte dasselbe Desaster.

WM-Leader Scott Redding holte seit drei Rennen keinen GP-Sieg mehr. Am Sachsenring reichte es zum dritten Mal im achten Rennen auch nicht auf das Podest, Rang 7 ist die schlechteste Platzierung in diesem Jahr. «Was soll ich sagen; schon von der zweiten oder dritten Runde an hatte ich Probleme, auf der linken Seite des Hinterreifens genügend Haftung zu finden», sagte der Brite.

«In den Rechtskurven und im ersten Sektor ging es noch, aber als ich zu den Linkskurven kam, hatte ich keinen Grip, weder bei der Kurveneinfahrt noch bei der Ausfahrt. Bei Rennhälfte begann der Reifen abzubauen, das machte alles noch schlimmer, ausserdem tauchte schlimmes Chattering auf», klagte der Kalex-Pilot. Redding büsste auf Pol Espargaró wieder sieben Punkte ein und liegt nun noch 23 Zähler vor dem Rivalen.

Redding: «Ich war enttäuscht, dass ich das Rennen nicht vor Lüthi und De Angelis beenden konnte, denn Pol ist nur Dritter geworden. Wäre ich Fünfter gewesen, hätte ich mit mehr als 25 Punkten Vorsprung in die Sommerpause gehen können. Ich muss in Indianapolis zurückschlagen und die zweite Saisonhälfte so stark beginnen wie die erste.»

Kallio: Gescheiterter Siegesanwärter

MarcVDS-Teamkollege Mika Kallio hatte vor dem Rennen forsch von Siegchancen auf dem Sachsenring gesprochen, am Ende musste der Finne froh um die drei Punkte für den 13. Rang sein. «Ich bin sehr enttäuscht. Ich denke, wir haben an diesem Wochenende alles richtig gemacht, aber das Rennen war ein Desaster. Das Reifenproblem von heute ist schwierig zu verstehen. Ich war Fünfter, als nach sechs Runden der Hinterradgrip massiv abfiel. Ich konnte meine Zeiten nicht mehr fahren und habe Chattering bekommen», meinte der selbsternannte Siegesanwärter.

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