Suzuka-8h-Rennen mit Domi Aegerter auf Suzuki!

Von Günther Wiesinger
Moto2
Sensation: Das Team Kagayama hat Domi Aegerter als Fahrer für den prestigeträchtigen Acht-Stunden-Langstrecken-WM-Lauf in Suzuka verpflichtet.

Das Team Kagayama wird beim Rennen am 27. Juli vom ehemaligen Suzuki-MotoGP-Fahrer Yukio Kagayama geleitet. Und der Japaner hat für den Klassiker in Suzuka, bei dem auch Ex-Weltmeister Kevin Schwantz wieder antritt, ein «Dream Team» zusammengestellt. Offiziell heisst das Ereignis jetzt übrigens «Coca-Cola Zero Suzuka 8 Hours Endurance Race».

Letztes Jahr trat das Team Kagayama schon mit der prominenten Besetzung Kagayama/Haga/Schwantz auf. In diesem Jahr ist Superbike-Star Noriyuki Haga neuerlich mit von der Partie, neu zum Team stösst der Schweizer Moto2-WM-Pilot Dominique Aegerter aus dem Team Technomag carXpert. Er liegt in der WM ex-aequo mit Maverick Viñales an dritter Stelle und hat in dieser Saison schon zwei Podestplätze bewerkstelligt: Platz 3 in Austin. Platz 2 in Jerez.

Das Team Kagayama tritt unter dem Slogan «New wind of Suzuka» auf, gefahren wird mit einer Yoshimura-getunten Suzuki GSX-R1000-Maschine.

Aegerter hat bisher auf der Rundstrecke keine Langstrecken-Erfahrung, gilt aber wegen seiner regelmässigen Offroad-Einsätze als Konditionswunder, er hat auch schon an 4-h-Enduro-Rennen teilgenommen.

Teamchef Yukio Kagayama stellte klar, dass sein Team einen Gesamtsieg anpeilen werde. «Mit Nori Haga haben wir einen Routinier im Team, vor dem ich sehr viel Respekt habe. Mit Domi Aegerter haben wir einen schnellen jungen Piloten. Der japanische Motorradsport braucht frische Impulse, er braucht positive Überraschungen», erklärte Kagayama. «Nach Platz 3 im Vorjahr wollen wir diesmal gewinnen. Das ist mir seit 2008 beim Eight Hour Race nicht mehr gelungen.»

Kagayama war jahrelang MotoGP-Testfahrer bei Suzuki, er nahm von 1997 bis 2004 immer wieder in der WM mit, mit 500-ccm-Maschinen und 990-ccm-Viertaktern. Bestes Ergebnis: Platz 6 beim Malaysia-GP 1998.

Auch Nori Haga ist ein ehemaliger Eight Hour-Winner. Er überwand alle Hersteller-Hürden – und unterzeichnete einen Suzuki-Deal. «Ich habe 2013 prophezeit, dass ich auch 2014 dabei sein werde. Und ich habe mein Versprechen gehalten», sagte Nori. «Mit Dominique streben wir den Sieg an. Die Fans werden uns zum Erfolg treiben.»

«Ich liebe Japan. Und es ist die Heimat meines verstorbenen Teamkollegen Shoya Tomizawa», stellte Aegerter fest. «Ich bedanke mich beim Team, dass es mir diese Gelegenheit gibt, an diesem grossen Anlass teilzunehmen. Das Acht-Stunden-WM-Rennen Ende Juli ist in Japan ein sehr populäres Rennen. Mit meiner Teilnahme werde ich diesen WM-Lauf vielleicht in Europa noch populärer machen. Ich werde dort zum ersten Mal in meiner Laufbahn eine 1000-ccm-Maschine fahren. Aber ich werde damit körperlich gut klarkommen. Es werden viele Superbike-WM-Fahrer teilnehmen und viele Piloten aus der All Japan Championship. Es wird ein stark besetztes Rennen sein. Mit Kagayama und Haga, da gibt es keinen Zweifel – wir müssen besser abschneiden als das Team im letzten Jahr.»

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