Tom Lüthi (3.): «Hoffentlich 2016 so stark wie Zarco»

Von Oliver Feldtweg
Moto2
Tom Lüthi

Tom Lüthi

Der Schweizer Kalex-Pilot Tom Lüthi, Vorjahressieger in Japan und auch 2013 und 2012 dort auf dem Podest, zählt in Motegi zu den Sieganwärtern.

Mit der Bestzeit im ersten freien Training und der drittschnellsten Runde am Freitag-Nachmittag war Thomas Lüthi (Derendinger Racing Interwetten) eine der Protagonisten beim Auftakt zum Moto2-GP von Japan in Motegi.

Ein neues Gesicht im Paddock ist der Australier Joshua Hook, der den verletzten Dominique Aegerter (Technomag Racing Interwetten) ersetzt, welcher in Bad Ragaz seine Rehabilitation vorantreibt. Der Australier zog sich an seinem ersten Moto2-Tag gut aus der Affäre.

Die Bilanz von Frédéric Corminboeuf, dem Chef der beiden Schweizer Teams: «Tom hat das Weekend sehr stark begonnen, seine Idealzeit am Nachmittag wäre wie am Morgen die Bestzeit gewesen. Auch die Konstanz ist bereits da; Tom ist für die morgige Qualifikation bereit. Josh Hook sass zum ersten Mal in seinem Leben auf einem Moto2-Bike, die ersten Resultate sind sehr positiv. Zudem ist er kein komplizierter Mensch, er will möglichst viel fahren. Ich bin überzeugt, dass er uns in einer Woche auf Phillip Island eine schöne Überraschung bieten könnte. Natürlich sind wir in Gedanken bei Dominique. Es ist der erste Grand Prix, den er seit seinem GP-Einstieg 2006 verpasst. Wir stehen in ständigem Kontakt mit ihm, wir tauschen Informationen aus, er ermutigt uns. Und vor allem betreibt er bereits zwei Mal pro Tag ein intensives Aufbautraining.»

Thomas Lüthi (Derendinger Racing Interwetten) nach dem dritten Rang am Freitag: «Ein guter erster Tag. Wir haben viel am Motorrad gearbeitet, aber trotz der guten Resultate sind wir noch nicht ganz dort, wo wir sein wollen. Am Morgen habe ich mich sehr gut gefühlt, am Nachmittag hätte ich ohne zwei kleine Fehler in meiner letzten Runde wieder die Bestzeit erzielen können. Aber es ist auch so ganz okay; der Rhythmus stimmt. Vor der Nachmittagssession habe ich Johann Zarco zum Titel gratuliert, er hat ihn total verdient. Natürlich hätte er ihn gerne ohne den vorzeitigen Ausfall von Rabat gefeiert. Aber seine Saison war unglaublich stark. Ich hoffe, dass ich nächstes Jahr eine ähnliche Leistung erzielen kann!»

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