Jaume Masià nach Supersport-Bestzeit: «Ducati in Australien im Vorteil»
Auffälligster Supersport-Pilot beim Phillip-Island-Test war Jaume Masià. Nach der Bestzeit sieht sich der Ducati-Pilot für den Saisonauftakt gut aufgestellt.
Jaume Masià hat den Supersport-Test auf Phillip Island nicht zufällig mit der besten Rundenzeit beendet. Der Spanier wurde im Vorjahr als Rookie WM-Dritter und fuhr zwei Siege sowie fünf Podestplätze ein. 2026 tritt er erneut mit dem Ducati-Team Orelac VerdNatura an und mit der Testbestzeit bestätigte er nur seine berechtigten Ambitionen.
Wie Superbike-Star Nicolò Bulega dominierte Masia die Supersport-Kategorie mit der Bestzeit in allen vier Sessions. Seine schnellste Runde fuhr der 25-Jährige in 1:30,525 min, nur 0,034 sec langsamer war Lokalmatador Oli Bayliss (Triumph). Masia lässt durchblicken, dass er hätte schneller fahren können.
«Ich bin zufrieden, aber auch etwas enttäuscht wegen der letzten Session. Gerade als ich einen neuen Reifen montieren ließ, fing es an zu regnen und ich musste zurück an die Box. Später bin ich wieder auf die Strecke gefahren, gab aber nicht mehr alles, weil ich nach den zwei guten Testtagen keinen Sturz riskieren wollte», erzählte Masia SPEEDWEEK.com. «Insgesamt sind wir bereit für den Saisonauftakt, auch wenn wir noch ein paar Runden benötigen. Mein Rhythmus ist schon ziemlich gut, was beim Test unser stärkster Punkt war. Ich fuhr viele Runden und war sehr konstant.»
Für seine zweite Saison hat sich Masia realistische Ziele gesetzt. «Mein Motorrad ist identisch mit 2025, was ich aber als einen Vorteil betrachte», betonte der Spanier. «Phillip Island ist eine einzigartige Rennstrecke und ganz anders als die Pisten in Europa. Natürlich ist es immer von Vorteil, wenn man konkurrenzfähig ist. Wahrscheinlich ist Ducati hier auch gegenüber Yamaha ein wenig im Vorteil. Grundsätzlich werden wir an jedem Rennwochenende kämpfen, und wie in der vergangenen Saison habe ich mir die Top-3 zum Ziel gesetzt. Mein Traum wäre, bis zum Saisonende um den Titel mitfahren zu können.»
Kombinierte Zeiten Supersport-Test Phillip Island, 16. und 17. Februar:
Pos
Fahrer
Motorrad
Zeit
Diff
1.
Jaume Masia (E)
Ducati
1:32,525 min
2.
Oliver Bayliss (AUS)
Triumph
1:32,559
+ 0,034 sec
3.
Tom Booth-Amos (GB)
Triumph
1:32,713
+ 0,188
4.
Philipp Öttl (D)
Ducati
1:32,758
+ 0,233
5.
Lucas Mahias (F)
Yamaha
1:32,859
+ 0,334
6.
Ondrej Vostatek (CZ)
Triumph
1:32,862
+ 0,337
7.
Alessandro Zaccone (I)
Ducati
1:33,001
+ 0,476
8.
Jeremy Alcoba (E)
Kawasaki
1:33,016
+ 0,491
9.
Albert Arenas (E)
Yamaha
1:33,075
+ 0,550
10.
Valentin Debise (F)
ZXMoto
1:33,079
+ 0,554
11.
Josh Whatley (GB)
Ducati
1:33,108
+ 0,583
12.
Can Öncü (TR)
Yamaha
1:33,123
+ 0,598
13.
Aldi Mahendra (RI)
Yamaha
1:33,152
+ 0,627
14.
Matteo Ferrari (I)
Ducati
1:33,153
+ 0,628
15.
Xavi Cardelus (AND)
Yamaha
1:33,167
+ 0,642
16.
Simon Jespersen (DK)
Ducati
1:33,186
+ 0,661
17.
Roberto Garcia (E)
Yamaha
1:33,261
+ 0,736
18.
Mattia Casadei (I)
Ducati
1:33,283
+ 0,758
19.
Filippo Farioli (I)
Yamaha
1:33,293
+ 0,768
20.
Oliver König (CZ)
Triumph
1:33,371
+ 0,846
21.
Leonardo Taccini (I)
Ducati
1:33,499
+ 0,974
22.
Federico Caricasulo (I)
ZXMoto
1:33,585
+ 1,060
23.
Jacopo Cretaro (I)
MV Agusta
1:33,876
+ 1,351
24.
Dominique Aegerter (CH)
Kawasaki
1:34,174
+ 1,649
25.
Yuki Okamoto (J)
Yamaha
1:34,250
+ 1,725
26.
Borja Jimenez (E)
Ducati
1:34,441
+ 1,916
27.
Riccardo Rossi (I)
Ducati
1:34,535
+ 2,010
28.
Andrea Giombini (I)
MV Agusta
1:35,186
+ 2,661
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