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Was ist bei Ducati anders als bei Honda? Für Iker Lecuona ist der Fall klar

Der Spanier Iker Lecuona fuhr während der zwei Testtage auf Phillip Island seine ersten Runden mit dem Ducati-Superbike im Trockenen. Den WM-Auftakt am Wochenende zählt er noch zur Vorsaison.

Im Artikel erwähnt

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«Während des Winters konnte ich kaum Runden bei vernünftigen Bedingungen drehen, meine Vorsaison waren der Montag und Dienstag», erzählte Iker Lecuona beim Treffen mit SPEEDWEEK.com auf Phillip Island, der nach vier Jahren im Honda-Werksteam für 2026 den Traumjob bei Aruba.it Ducati bekam. «Ich möchte hinzufügen: Meine Vorsaison endet erst am Sonntag, das Team macht mir für diese Rennen keinen Druck. Das Motorrad ist neu, das Werk muss erst alles darüber lernen. Für mich ist es noch kritischer: Ich habe einen neuen Crew-Chief und speziellen Respekt vor dieser Strecke, weil ich hier mit dem Superbike zum ersten Mal ein Rennen bestreiten werde. Mit der Honda habe ich mir in den vergangenen zwei Saisons die Schulter ausgerenkt und den Fuß gebrochen, ich kann also sagen, dass ich Raum für Verbesserungen habe.»

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Der Spanier beendete den zweitägigen Test als Achter mit 1,1 sec Rückstand auf Teamkollege Nicolo Bulega, der in seiner eigenen Liga fuhr und bereits dem Zweiten 0,666 sec abnahm. «Momentan nutze ich nur 90 Prozent meines Potenzials, überfahre das Motorrad nicht und bin dafür auf der sicheren Seite», bemerkte Lecuona. «Ich verbessere mich mit jeder Runde und wir lernen mehr über das Bike. Wenn etwas nicht funktioniert, schlagen wir einen anderen Weg ein. Ich kann sagen, dass wir eine gute Richtung gefunden haben, ich bin glücklich, entspannt und zuversichtlich.»

Lecuona konnte schnell Unterschiede ausmachen zwischen den Werksmannschaften von Honda und Ducati. «Das hat auch mit der Mentalität zu tun», erläuterte der 26-Jährige. «Japaner sind gegenüber Europäern verschlossener, das macht es kniffliger mit ihnen zu arbeiten. Mit Italienern ist das anders, das war schon an meinem ersten Tag mit ihnen im Oktober so. Die Arbeitsweisen sind auch anders und wie mit Situationen umgegangen wird. Honda war wie zwei Teams in einem, Ducati ist wie eine Familie.»

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Iker Lecuona: «Habe einiges zu lernen»

Der Ducati-Frischling weiß: «Natürlich müssen dann auch gute Resultate kommen, wir sind zuversichtlich, dass das in absehbarer Zeit geschehen wird. Ich habe keinen Stress. Ich habe das Team gebeten, mir in einigen Bereichen zu helfen, in denen ich es auf dem Motorrad besser machen kann. Ich habe noch einiges zu lernen, mal sehen, wie das Wochenende läuft. Wichtig ist, dass ich ruhig bleibe und die Rennen beende.»

Pos

Fahrer

Motorrad

Zeit

Diff

1.

Nicolo Bulega (I)

Ducati

1:28,630 min

2.

Sam Lowes (GB)

Ducati

1:29,296

+ 0,666 sec

3.

Lorenzo Baldassarri (I)

Ducati

1:29,328

+ 0,698

4.

Yari Montella (I)

Ducati

1:29,351

+ 0,721

5.

Axel Bassani (I)

Bimota

1:29,373

+ 0,743

6.

Alex Lowes (GB)

Bimota

1:29,575

+ 0,945

7.

Miguel Oliveira (P)

BMW

1:29,676

+ 1,046

8.

Iker Lecuona (E)

Ducati

1:29,769

+ 1,139

9.

Xavier Vierge (E)

Yamaha

1:29,812

+ 1,182

10.

Garrett Gerloff (USA)

Kawasaki

1:29,823

+ 1,193

11.

Alvaro Bautista (E)

Ducati

1:29,861

+ 1,231

12.

Danilo Petrucci (I)

BMW

1:29,906

+ 1,276

13.

Tarran Mackenzie (GB)

Ducati

1:29,957

+ 1,327

14.

Alberto Surra (I)

Ducati

1:29,969

+ 1,339

15.

Stefano Manzi (I)

Yamaha

1:30,110

+ 1,480

16.

Andrea Locatelli (I)

Yamaha

1:30,205

+ 1,575

17.

Remy Gardner (AUS)

Yamaha

1:30,269

+ 1,639

18.

Ryan Vickers (GB)

Honda

1:30,446

+ 1,816

19.

Jake Dixon (GB)

Honda

1:30,492

+ 1,862

20.

Tetsuta Nagashima (J)

Honda

1:30,513

+ 1,883

21.

Bahattin Sofuoglu (TR)

Yamaha

1:30,740

+ 2,110

22.

Mattia Rato (I)

Yamaha

1:31,972

+ 3,342

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