Moto2-Rookie Florian Alt: «Es passt einfach nicht»

Von Sharleena Wirsing
Moto2
Warum verlief die erste Moto2-WM-Saison von Florian Alt so enttäuschend, obwohl er in der CEV Moto2 zu den stärksten Fahrern zählte? Der Suter-Pilot beantwortete diese Frage für SPEEDWEEK.com aus seiner Sicht.

Florian Alt blieb in seiner ersten Saison in der Moto2-WM bisher punktelos. Der deutsche Suter-Pilot tritt 2015 für das Team Octo Iodaracing an. «Die Suter ist noch immer schwierig abzustimmen. Mein Ziel ist es, noch in die Top-20 zu fahren. Für Punkte müsste ich wirklich Glück haben. Ich will die Saison solide beenden», erklärte Alt bei den Übersee-Rennen.

2014 kämpfte Alt noch gegen Jesko Raffin um den Titel in der Spanischen Moto2-Meisterschaft. Dort waren sie Fahrern wie Xavi Vierge oder Edgar Pons überlegen. Trotzdem blieben der Deutsche und der Schweizer 2015 in der Weltmeisterschaft hinter den Erwartungen zurück.

Während Raffin einen Zwei-Jahres-Vertrag mit dem SAG-Team hat, wird sich Alt wohl aus der Weltmeisterschaft verabschieden müssen.

«Ich habe mir den Umstieg anders vorgestellt. Dass die Moto2-Klasse extrem eng ist, war mir aber bewusst. Ich habe mir aber gedacht, dass wir mehr und größere Fortschritte machen – auch mit dem Motorrad. Seit dem Anfang der Saison hat sich einfach nicht viel geändert. Doch ich habe meinen Fahrstil von links auf rechts umgekrempelt. Fast an jedem Wochenende habe ich neue Dinge versucht, doch es passt einfach nicht», stellte Alt im Gespräch mit SPEEDWEEK.com fest.

Xavi Vierge kam in Indianapolis in die Moto2-WM und pilotiert eine Mistral 610 im Tech3-Team. Überraschenderweise war er bald schneller unterwegs als Alt und auch Raffin, die den Spanier im letzten Jahr in der CEV Moto2 deutlich besiegt hatten. «Das ist sehr gut, was er macht. Auch Edgar Pons, er macht fast noch einen besseren Job. Sie zeigen, was möglich wäre. Doch im letzten Jahr waren diese zwei Fahrer für mich nie ein Thema», wunderte sich Alt.

Doch er hat eine Erklärung für die Stärke von Vierge und Pons. «Sie fahren dasselbe Material wie zuvor in der CEV und arbeiten mit denselben Teams. Das ist sehr wichtig, wenn man in die Weltmeisterschaft kommt. Wenn ich mit meinem alten Team antreten würde, was nicht möglich gewesen wäre, weiß ich nicht, wie es jetzt aussehen würde. Doch der Wechsel ist immer eine Umstellung manchmal funktioniert es, manchmal nicht. Wir hätten definitiv nicht gedacht, dass es so schwierig wird.»

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