Miodrag Kotur: «Von Anfang an Leopards Plan»

Von Sharleena Wirsing
Moto2
Crew-Chief Christian Lundberg, Teambesitzer Stefan Kiefer, Danny Kent, Leopard Racing-COO Miodrag Kotur und Teammanager Massimo Vergini

Crew-Chief Christian Lundberg, Teambesitzer Stefan Kiefer, Danny Kent, Leopard Racing-COO Miodrag Kotur und Teammanager Massimo Vergini

Miodrag Kotur, Chief Operation Officer von Leopard Racing, erklärte im exklusiven Gespräch mit SPEEDWEEK.com, warum das Aufgebot schon 2016 auf fünf Fahrer erhöht wird.

2016 werden Fabio Quartararo, Joan Mir und Andrea Locatelli mit KTM-Bikes für Leopard in der Moto3-Klasse an den Start gehen. Honda verliert mit Quartararo einen heißen Titelanwärter an Konkurrent KTM. Ein schmerzlicher Verlust, denn Quartararo wurde im Estrella Galicia 0,0-Team von Emilio Alzamora aufgebaut und zweimal Spanischer Moto3-Meister.

Leopard Racing wird 2016 mit fünf Fahrern in zwei Klassen antreten. Fabio Quartararo, Joan Mir und Andrea Locatelli bestreiten die Moto3-WM und Danny Kent wird Teamkollege von seinem derzeitigen Titelrivalen Miguel Oliveira in der Moto2-Klasse.

SPEEDWEEK.com sprach mit Leopard Racing-COO Miodrag Kotur über Fahrerwahl für 2016, warum das Rennteam in der kommenden Saison noch weiter ausgebaut wird und die Ziele mit dem «natural power drink», der bisher nicht in deutschen Getränkeregalen zu finden ist.

Mit Fabio Quartararo, Joan Mir und Andrea Locatelli wurden starke Fahrer für die Saison 2016 verpflichtet. Wie sehen die Erwartungen an die einzelnen Fahrer aus?

Es ist schwer zu sagen, wie stark Quartararo, Mir und Locatelli 2016 sein werden. Es wird von den meisten nur über Quartararo gesprochen, er ist derzeit leider verletzt. Doch er konnte sein Potenzial bereits zeigen. Er wird sicher auch im nächsten Jahr stark sein. Wir arbeiten hart daran, auch mit Mir und Locatelli. Ich denke, wir haben sehr gute Fahrer für die Saison 2016.

Joan Mir steigt aus der Junioren-WM auf, die eine gute Schule für die Moto3-Weltmeisterschaft ist. Wird ihm der Umstieg daher schnell gelingen?

Es ist wie bei Quartararo, der 2015 sein erstes Jahr in der Moto3-WM fuhr, nachdem er aus Spanien kam. Mir hat gezeigt, dass er sich sehr schnell anpassen kann, obwohl er in einigen Rennen Probleme hatte. Er lernt sehr schnell.

Mittlerweile steht fest, dass Leopard Racing 2016 mit Maschinen von KTM antreten wird.

Man kann sehen, dass die Maschinen von Honda und KTM derzeit sehr nah beisammen liegen. Vor allem in der Endphase der Saison holte KTM stark auf. Sie konnten die Lücke vom Anfang der Saison schließen und sind sehr stark, vor allem mit Oliveira und Binder. Peugeot ist nicht an uns herangetreten, aber es wird interessant, dass auch Peugeot im nächsten Jahr dabei sein wird.

Leopard Racing ist erst seit 2015 in der Motorrad-WM dabei. 2016 wird das Aufgebot schon auf fünf Fahrer in zwei Kategorien erhöht. Warum wird dieses noch sehr neue Projekt so schnell ausgebaut?

Das war von Anfang an unser Plan, auch ein Moto2-Team zu haben. Stefan Kiefer hat sehr viel Wissen über die Moto2-Klasse. Sein Team war bereits Weltmeister in dieser Klasse. Stefan und sein Bruder werden sich auf die Moto2-Klasse konzentrieren. Dies ist eine sehr gute Plattform, um unseren Energy Drink zu bewerben und bekannt zu machen.

Bisher ist der Leopard-Drink nicht in deutschen Getränkeregalen zu finden.

Er ist in Luxemburg bereits auf dem Markt. In zwei oder drei Monaten ist er auch in Italien, Spanien und Frankreich zu kaufen. Einige Menschen denken, dass dieser Drink nicht existiert, doch er ist hier. [Miodrag zeigt auf einen Kühlschrank voller Leopard-Dosen.]

Die Weltmeisterschaft ist eine sehr gute Werbung für uns. Momentan konzentrieren wir uns auf den Motorradsport für unsere Werbung. In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird der Drink ebenfalls auf den Markt kommen, aber erst etwas später. Zuerst sind Italien, Spanien und Frankreich an der Reihe. Das Ziel ist es, ihn weltweit zu vertreiben, aber das braucht Zeit.

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