MotoGP im Wandel: KTM-Ass Acosta wundert sich über den Sinneswandel
Pedro Acosta will mit KTM in Buriram weitere Vorbereitungen auf die MotoGP-Saison 2026 treffen. Heißes Thema ist aber nicht der Test, sondern das Aus von Phillip Island, das den Spanier überraschte.
Beim letzten Vorsaisontest der MotoGP in Buriram geht es wieder ans Eingemachte. Zwei Tage lang bleiben den Teams, um die Hausaufgaben zu erledigen, bevor in einer Woche die ersten WM-Punkte vergeben werden. Im Fahrerlager drehten sich die Gespräche zuletzt allerdings nicht nur um Rundenzeiten, Aero-Teile und Rennsimulationen, sondern um das Aus von Phillip Island und die Pläne für ein Stadtrennen in Adelaide ab 2027.
Acosta wundert sich – Straßenrennen plötzlich kein Tabu mehr
«Ein Straßenrennen klingt erst einmal ganz okay», antwortete der Spanier diplomatisch und setzte nach: «Ich mag die Isle of Man. Aber es ist schon seltsam. Es gibt viele Leute, die diese Art von Meisterschaft früher gehasst haben.» Acosta spielt auf das Thema Straßenrennen an. Der
Deutlich emotionaler wurde der KTM-Pilot über das
Buriram-Test: Acosta will volles Potenzial zeigen
Thailand wird aus seiner Sicht zum ersten Härtetest. «Am Ende wissen wir, dass Thailand das erste Rennen ist – und es wird ein schwieriges Rennen für uns. Vor einem Jahr haben wir vier KTM-Piloten gelitten, um das Reifen mit dem Hinterreifen zu beenden. Es könnte dieses Jahr ähnlich werden.» Gleichzeitig sieht Acosta sein Team besser aufgestellt als noch vor zwölf Monaten. «Wir sind in einer anderen Situation als letztes Jahr. Wir haben ein funktionierendes Gesamtpaket. Jetzt kann ich den ganzen Test darauf fokussieren, schnell zu sein und eine gute Basis für das Reifenmanagement im Rennen zu schaffen.
Die Standortbestimmung fiel nüchtern aus. «Wir müssen ehrlich sein und sehen, dass Ducati und Aprilia im Moment die Meisterschaft anführen. Du musst nun auch Jorge Martin dazuzählen. Es sieht so aus, als hätte Aprilia mit ihren Fahrern einen Schritt gemacht. Und Ducati ist noch stärker als früher.» Zur Erinnerung: In der kombinierten Zeitenliste lagen fünf Ducati in den Top-6, Fermin Aldeguer fiel verletzungsbedingt aus.
Das Fazit von Acosta? Er geht davon aus, dass die italienischen Hersteller die vorderen Plätze einnehmen, und verwies auf die Erfahrungen aus dem Vorjahr. «Schaut euch Ogura letztes Jahr an, dazu war es ein Ducati-Hattrick. Wir müssen realistisch bleiben. Wir versuchen zu überleben und in guter Form in Brasilien anzukommen.»
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