Robin Mulhauser (Technomag): «Wir steckten fest»

Von Jordi Gutiérrez
Moto2

Robin Mulhauser kam Mitte 2013 aus der Superstock-600-EM in die Moto2-WM, um den verletzten Randy Krummenacher im Technomag-Team zu ersetzen. 2016 absolviert er seine dritte volle Moto2-Saison.

In Indianapolis haben sich 2015 erstmals seit der Gründung des Schweizer «Dream Teams» alle drei Fahrer der Teams Technomag Interwetten und Derendinger Interwetten von Teamchef Frédéric Corminboeuf in den Punkterängen platziert. Dies war vor allem für Robin Mulhauser ein großer Erfolg. Es blieb jedoch sein einziger Punkt in 18 Rennen.

Bei den Vorsaison-Testfahrten arbeitet der französischsprachige Schweizer aus Fribourg daran, sein Level für 2016 deutlich anzuheben. «Für mich gab es beim ersten Test in Jerez viele neue Dinge, die ich kennenlernen musste. Das Bike ist neu, die Teammitglieder sind neu, da ich einen neuen Crew-Chief und zwei neue Mechaniker bekommen habe. Wir mussten erst einen guten Weg für die Zusammenarbeit finden», erklärte der 24-Jährige im Gespräch mit SPEEDWEEK.com.

«Meine Rundenzeiten waren am ersten Testtag recht schnell. Doch dann steckten wir fest. Wir hatten Schwierigkeiten, ein Setting zu finden. Wie Domi wurde ich dadurch etwas nervös, denn wir versuchten viel, aber nichts funktionierte. Wir hatten große Probleme mit dem Hinterreifen, denn es fehlte an Grip. Dunlop lieferte zwei Optionen, doch ich setzte nur die Nummer 1 ein. Am zweiten Tag änderten wir wieder viel am Bike und auch meine Position. Ich denke, wir haben eine gute Richtung gefunden. Doch ich habe noch nicht im Rennmodus gepusht. Meine Bestzeit war nicht schlecht, sie befand sich auf dem selben Level wie meine Bestzeit im letzten Jahr. 1:44,5 min. Ich hätte es aber gerne besser gemacht, doch es war nur der erste Test. Obwohl ich mit Domi viel trainiert habe, sind die Anforderungen an den Nacken, den Trizeps und die Beine auf der Moto2-Maschine anders. Wir haben aber wichtige Arbeit geleistet. Beim IRTA-Test können wir nun wieder in den Rennmodus schalten und richtig pushen.» Zum Vergleich: Die Pole-Zeit 2015 lag bei 1:42,874 min.

Am 2. März beginnt der erste offizielle IRTA-Test für die Klassen Moto3 und Moto2 in Jerez. Dort wird sich zeigen, wo Mulhauser und das Team Technomag Interwetten im Vergleich zur Moto2-Konkurrenz stehen.

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