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Jerez, FP3: Folger Vierter, Baldassarri mit Bestzeit

Von Sharleena Wirsing
Lorenzo Baldassarri aus dem Forward-Team brannte im dritten Moto2-Training am Samstagmittag in Jerez die Bestzeit in den Asphalt. Doch Jonas Folger lag als Vierter nur knapp dahinter.

Speed Up-Pilot Simone Corsi stand nach den ersten fünf Minuten im dritten Training der Moto2-Klasse in Jerez an der Spitze vor Jonas Folger, Alex Márquez und Dominique Aegerter.

Kurz darauf preschte Tom Lüthi mit 1:43,096 min nach vorne, doch Jonas Folger jagte bereits mit roten Sektorzeiten um die Strecke. Mit 1:42,953 min verdrängte er den Schweizer von Platz 1. Franco Morbidelli aus dem Marc VDS-Team absolvierte den 4,4 Kilometer langen Kurs im Anschluss noch 0,003 sec schneller als Folger. Dahinter lagen Lowes, Lüthi, Nakagami und Corsi. Marcel Schrötter schob sich auf Platz 11 nach vorne.

23 Minuten vor Schluss setzte sich Sam Lowes mit 1:42,905 min an die Spitze. Zum Vergleich: Die Bestzeit am Freitag lag bei 1:42,642 min. Baldassarri und Cortese legten rote Sektorzeiten vor, verloren aber im letzten Abschnitt und erreichten nur die Plätze 8 und 9.

Takaaki Nakagami aus dem Idemitsu-Team landete im Kiesbett, während Lowes die Zeitenliste weiter vor Morbidelli, Folger, Lüthi und Moto3-Weltmeister Danny Kent aus dem Leopard-Team anführte. Mit 1:42,901 min verbesserte Lowes seine vorläufige Bestzeit um 0,004 sec. Der Brite aus dem Gresini-Team flog um die Strecke und legte wieder rote Sektorzeiten vor. Diesmal verbesserte er seine Zeit um 0,057 sec.

In den letzten sechs Minuten spitzte sich die Zeitenjagd zu. Lorenzo Baldassarri stürmte mit der Kalex des Forward-Teams an die Spitze. Er war 0,171 sec schneller als Lowes: 1:42,673 min.

Italtrans-Pilot Mattia Pasini ging in Kurve 12 zu Boden. Auch Weltmeister Johann Zarco hatte große Probleme, er lag nur auf Rang 19 und verbrachte die letzten Trainingsminuten mit einem Krisengespräch in der Ajo-Box.

Mit 1:42,673 min blieb Lorenzo Baldassarri bis zum Ende an der Spitze. 0,065 sec dahinter lag Sam Lowes vor Franco Morbidelli, Jonas Folger, der 0,280 sec einbüßte, Tom Lüthi, Danny Kent und Takaaki Nakagami. Cortese, Schrötter und Aegerter erreichten die Plätze 9, 13 und 14. Bester Speed Up-Pilot war Simone Corsi auf der achten Position. Die Top-20 lagen innerhalb einer Sekunde.

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