Tom Lüthi (3.): «Fast auf der Nase gelegen»

Von Waldemar Da Rin
Moto2
Neben Johann Zarco ist auch der Schweizer Tom Lüthi einer der Favoriten auf den Sieg beim Moto2-Rennen auf dem Red Bull Ring. Sein Teamkollege Dominique Aegerter startet von Position 11.

«Wir wissen noch nicht, wie wichtig auf dieser Strecke die erste Startreihe oder die Pole-Position sind», resümierte Tom Lüthi nach Platz 3 im Qualifying und 0,225 sec Rückstand auf Johann Zarco. «Es gibt lange Geraden und harte Bremszonen, überholen müsste eigentlich möglich sein. Ich wollte natürlich die Pole-Position. Ich glaube, das hat man auch gesehen. Ich habe gekämpft, aber Johann war schneller. Franco (Morbidelli) hatte hinter Zarco eine sehr schnelle Runde. Ich wusste nicht, ob das überhaupt zu schlagen ist. Meine Rundenzeit war in Ordnung. Vom Gefühl her bin ich mit dem Motorrad aber noch nicht auf dem Niveau, auf dem ich beim Test war. Beim Reinfahren in die Kurven fühle ich mich nicht so wohl, zwei oder drei Mal lag ich fast auf der Nase.»

«Für das Rennen wird die Pace über das Wochenende hinweg aber wichtiger sein, als jetzt im Qualifying Erster oder Dritter zu sein. Die Ausgangslage ist gut für mich», weiß Lüthi. «Meine Pace stimmt, wir sind gut vorbereitet.»

Dominique Aegerter, der nun wieder das 2014er-Kalex-Chassis einsetzt, erreichte im Qualifying den elften Rang. Der Schweizer lag 0,606 sec hinter der Bestzeit. «Ich habe mir mehr erhofft, denn ich hatte eigentlich ein gutes Gefühl. Am Morgen hatte ich einen Longrun absolviert und hatte auch auf 30 Runden alten Reifen ein gutes Gefühl. Doch im Quali war es sehr warm, wir haben trotzdem aber nicht die Reifen auf Temperatur gebracht. Das hat mich viel Zeit gekostet. Ich war erst in den letzten zehn Minuten mit einem neuen Reifen und einer anderer Einstellung schneller. Doch ich war immer allein unterwegs, das ist sicher gut. Auf die zweite Startreihe fehlte nicht viel, aber ich habe nicht die perfekte Runde hingekriegt. Die Top-4 sind sehr schnell und konstant, doch die anderen sind in Reichweite», glaubt Aegerter.

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