Husqvarna: Sportlich und wirtschaftlich geht es aufwärts

Von Thoralf Abgarjan
Husqvarna ist seit Jahresbeginn auch in den USA aktiv

Husqvarna ist seit Jahresbeginn auch in den USA aktiv

Seit der Übernahme von Husqvarna durch KTM geht es mit dem Traditionshersteller aufwärts. 2014 war ein Rekordjahr. Der US-Einstieg ist erfolgreich vollzogen und mit Max Nagl will Husqvarna 2015 auch in der WM angreifen.

Den Zusammenhang zwischen sportlichem und wirtschaftlichem Erfolg hat KTM in den letzten Jahren eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Der Hersteller aus der Alpenrepublik ist in der Branche zum Wachstumsmotor inmitten der japanischen Giganten avanciert.

Mit einer klaren Ausrichtung auf das Offroad-Marktsegment und dem Slogan ´ready to race´ ist das Unternehmen im internationalen Wettbewerb grundsolide aufgestellt. Insbesondere der Einstieg in den wichtigen US-Markt und weitere internationale Wachstumsmärkte ist für die Österreicher ein bedeutender Erfolgsfaktor.

Das gezielte Renn-Engagement in den USA trägt sichtbare Früchte: Die Bikes in Orange treten in den USA längst nicht mehr als vereinzelte Exoten in Erscheinung, sondern sind heute ein fest etablierter, konkurrenzfähiger Bestandteil der Serie.

Dieses Erfolgsmodell wird nun auch auf die KTM-Tochter Husqvarna übertragen. Der Wiedereinstieg der Traditionsmarke in die Supercross-WM, die überwiegend in den großen Baseball- und Football-Arenen der USA stattfindet, verlief mehr als erfolgreich.

Mit Fahrern wie Jason Anderson in der 450er-Klasse sowie Zach Osborne und Zach Bell in der Lites-Klasse ist der US-Werkseinsatz auch entsprechend prominent aufgestellt.

In der bevorstehenden WM-Saison wird der Deutsche Max Nagl die Husqvarna-Farben in der Premiumklasse MXGP vertreten. Bereits jetzt zeigte sich Nagl von seinem neuen Arbeitsgerät begeistert

Husqvarna verkaufte im letzten Jahr 16.337 Motorräder. Mit diesem Ergebnis wurde die Grenze von 100 Millionen Euro Umsatz übertroffen. In der 111-jährigen Geschichte des Traditionsherstellers ist dies ein Rekord.

Anfang 2013 hatte KTM von BMW die kleine Marke Husqvarna übernommen und mit der konzerneigenen Zweitmarke Husaberg (ursprünglich von Husqvarna-Ingenieuren gegründet) verschmolzen. Husqvarna und Husaberg sind beide schwedischen Ursprungs.

Im Enduro- und Motocross-Segment konnte Husqvarna seither seinen Marktanteil deutlich steigern.

Der Neustart im Motocross-Bereich zahlte sich aus. Husqvarna verkaufte weltweit 6.000 Motocross-Motorräder. Die Kultmarke ist wieder eine Schlüsselfigur im Offroad-Segment geworden. 

Mit den beiden Marken KTM und Husqvarna wurden im letzten Jahr weltweit 158.760 Motorräder verkauft. Der Absatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um 28,2% gesteigert werden. Der Umsatz erhöhte sich um 20,7%. Der Gewinn vor Steuern erreichte mit mehr als 75 Mio. € einen Rekord. 

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