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Francesco Bagnaia optimistisch: Warum die MotoGP 2026 besser wird als 2025

Francesco Bagnaia überzeugt beim MotoGP-Test in Buriram mit Platz 4 und starkem Renntempo. Der Ducati-Star blickt deutlich optimistischer auf den MotoGP-Saisonstart als noch vor einem Jahr.

MotoGP TestsMotoGP

Im Artikel erwähnt


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Mit Platz 4 am zweiten Testtag in Buriram setzte Francesco Bagnaia ein deutliches Ausrufezeichen. Der Ducati-Werkspilot lag nur 0,047 Sekunden hinter Teamkollege Marc Marquez und war damit zweitbester Ducati-Pilot. Vor allem aber stimmte die Richtung – und die fällt im Vergleich zum Vorjahr klar positiver aus.

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Bereits am Morgen des zweiten Testtags kratzte Bagnaia am Streckenrekord und unterstrich damit, wie gut er sich auf der neuen Ducati GP26 zurechtfindet. «Ich bin sehr happy, was mein Gefühl beim Test angeht. Die Vorsaison lief deutlich besser als im vergangenen Jahr. Mein Gefühl ist großartig. Jetzt geht es darum, zu kämpfen», erklärte der Italiener nach getaner Arbeit.

Deutlich weniger Zweifel als vor einem Jahr

Tatsächlich war der Buriram-Test für den zweifachen Weltmeister ein Schlüsseltermin. «Wir haben bei den Tests solide Arbeit geleistet. Malaysia war wichtig, doch der Test hier war noch viel wichtiger, wenn ich die Situation mit der im Vorjahr vergleiche.» Vor einem Jahr hatte Bagnaia mit Abstimmungsproblemen zu kämpfen, nun scheint die Basis deutlich solider.

Auch wenn in der Zeitenjagd noch nicht alles perfekt lief, zeigte sich der 29-Jährige zufrieden: «Die Zeitenjagd lief gut, auch wenn mir keine perfekte Runde gelang. Doch ich war dennoch schnell und bin deshalb happy. Gestern absolvierte ich bereits eine Sprint-Simulation, die gut lief. Heute hatte ich während meiner Rennsimulation ein kleines Problem und musste anhalten. Das kann aber bei einem Test passieren – lieber bei einem Test als an einem Rennwochenende.»

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Besonders positiv: Die DNA der GP26 passt offenbar deutlich besser zu Bagnaia. «Das Motorrad harmoniert besser mit meinem Fahrstil. Im vergangenen Jahr hatte ich von Beginn an zu kämpfen. Der Kurs hier liegt mir, aber nicht so gut wie der in Malaysia. Klar, ich fuhr hier aufs Podium, doch mein Gefühl war nicht gut. Bei diesem Test arbeiteten wir intensiv mit gebrauchten Reifen, um das Motorrad zu verstehen. Dabei gelang uns ein weiterer Schritt. Es fehlt noch etwas, doch ich hoffe, dass wir beim Rennwochenende weitere Verbesserungen erzielen können.»

Was noch nicht perfekt ist

Ganz ohne Baustellen geht es jedoch nicht. «Uns fehlt noch etwas Konstanz beim Bremsen. Manchmal kann ich gut bremsen, manchmal wird das Motorrad unruhig.» Genau hier sieht Bagnaia noch Potenzial – ebenso wie im Feinschliff über die Renndistanz.

Unterm Strich reist der Ducati-Star aber mit deutlich mehr Optimismus zum Saisonauftakt der MotoGP 2026 als noch vor zwölf Monaten. Die Pace stimmt, das Gefühl passt, und der interne Vergleich mit Marquez fällt denkbar knapp aus. Die Voraussetzungen für einen intensiven Schlagabtausch im Ducati-Lager sind damit geschaffen.

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Ergebnisse MotoGP-Test Buriram (kombinierte Rundenzeiten):

Pos.

Fahrer

Hersteller

Zeiten

1.

Marco Bezzecchi (I)

Aprilia

1:28,668 min

2.

Ai Ogura (J)

Aprilia

+0,097 sec

3.

Marc Marquez (E)

Ducati

0,168

4.

Francesco Bagnaia (I)

Ducati

0,215

5.

Alex Marquez (E)

Ducati

0,293

6.

Pedro Acosta (E)

KTM

0,353

7.

Franco Morbidelli (I)

Ducati

0,403

8.

Jorge Martin (E)

Aprilia

0,499

9.

Fabio Di Giannantonio (I)

Ducati

0,505

10.

Joan Mir (E)

Honda

0,628

11.

Raul Fernandez (E)

Aprilia

0,634

12.

Brad Binder (ZA)

KTM

0,724

13.

Luca Marini (I)

Honda

0,783

14.

Johann Zarco (F)

Honda

0,799

15.

Maverick Vinales (E)

KTM

0,872

16.

Jack Miller (AUS)

Yamaha

1,004

17.

Fabio Quartararo (F)

Yamaha

1,033

18.

Enea Bastianini (I)

KTM

1,060

19.

Diogo Moreira (BR)

Honda

1,252

20.

Alex Rins (E)

Yamaha

1,434

21.

Toprak Razgatlioglu (TR)

Yamaha

2,104

22.

Michele Pirro (I)

Ducati

3,109

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Ergebnisse

Voller Stand
  1. Test session 4

  2. Test session 3

  3. Test session 2

  4. Test session 1

Pos

Fahrer

Fahrer

Start Nr

Runden

Zeit

01

Marco Bezzecchi

Aprilia Racing

Marco Bezzecchi

72

30

1:28,668

02

Ai Ogura

TrackHouse Racing

Ai Ogura

79

28

+0,097

03

Fabio Di Giannantonio

Team VR46

Fabio Di Giannantonio

49

36

+0,505

04

Joan Mir

HRC Honda Racing

Joan Mir

36

21

+0,628

05

Jorge Martin

Aprilia Racing

Jorge Martin

89

24

+0,646

06

Brad Binder

KTM

Brad Binder

33

34

+0,724

07

Raúl Fernández

TrackHouse Racing

Raúl Fernández

25

31

+0,756

08

Jack Miller

Pramac Racing

Jack Miller

43

31

+1,004

09

Fabio Quartararo

Yamaha Motor Racing

Fabio Quartararo

20

27

+1,033

10

Enea Bastianini

KTM

Enea Bastianini

23

29

+1,060

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