Circuit Bugatti Le Mans: Jetzt 2 Sekunden schneller?

Von Oliver Feldtweg
MotoGP

Die GP-Piste in Le Mans bekam einen neuen Fahrbahnbelag, sie soll jetzt 1 bis 2 Sekunden schnellere Rundenzeiten erlauben, die vielen Bodenwellen sind verschwunden.

Einige Experten gehen davon aus, dass die Rundenzeiten auf dem Circuit Bugatti in Le Mans in diesem Jahr beim GP de France um 1 bis 2 Sekunden unter den Werten von 2016 liegen werden.

Warum das so ist? Zwischen 7. und 28. Oktober wurde die Strecke in Le Mans erneuert, der ganze Fahrbahnbelag wurde neu aufgetragen.

Martin Goureau, der Verantwortliche für die Rennstrecke des Automobile Club de l’Ouest, spricht gern über die Neuerungen. Er erzählte, dass seine Piste 2004 zum letzten Mal neu asphaltiert worden ist.

In den letzten Jahren haben die MotoGP-Piloten oft über die holprige Strecke an der Sarthe geklagt, der Belag war uneben, es fehlte der Grip. Es gab überall Unebenheiten, was bei den Motorrädern zum Teil Chattering verursachte. Deshalb musste der Rennstreckenbetreiber diesen Problemen zu Leibe rücken.

Die Piste in Le Mans ist seit 1969 immer wieder Schauplatz des Motorrad-GP von Frankreich, sie ist 4,185 km lang und beinhaltet elf Kurven.

«Wir haben die obersten drei Zentimeter des beschädigten Asphalts abgeschabt und dafür drei Zentimeter neuen Asphalt aufgebracht, so dass die Piste jetzt wieder glatt und eben ist», erklärte Goureau. «Die Arbeiten haben insgesamt drei Wochen gedauert. Eine Woche haben wir gebraucht, um die Piste abzuschaben. Dann haben wir mit einer Firma zusammengearbeitet, die sich um die Entsorgung des abgeschabten Belags gekümmert hat. Nachher haben wir uns auf den nächsten Schritt vorbereitet; das Aufbringen des neuen Asphalts hat dann drei Tage gedauert. Bis der Asphalt ganz trocken war, waren drei Wochen vergangen. Das ging außergewöhnlich schnell.»

Der Asphalt, der benutzt wurde, entspricht den Vorstellungen, Forderungen und Wünschen der Dorna und von Safety Officer Franco Uncini. Der neue Asphalt ist topfeben, die Bodenwellen sind verschwunden. Martin Goureau will aber bei den Rundenzeiten keine übertriebenen Erwartungen wecken. «Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen», sagt der Franzose. «Aber ich denke, dass die Pole-Position in den der GP-Klassen mit dem neuen Straßenbelag ein oder zwei Sekunden schneller sein kann als im letzten Jahr.»

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