Sachsenring: Neuer Asphalt im März 2017

Von Frank Aday
MotoGP

Der Asphalt des Sachsenrings alterte schneller als erwartet, große Risse zeichnen den Belag der deutschen Rennstrecke. Vor zehn Jahren wurde zuletzt neu asphaltiert, nun muss der Belag wieder erneuert werden.

Auf dem Sachsenring findet auch 2017 wieder der Grand Prix von Deutschland statt. Doch die Streckenbedingungen auf dem deutschen Kurs wurden in den letzten Jahren immer schlechter. Große Risse zeichnen den Asphalt, der Frost im Winter verschlimmerte die Situation.

Wie die «Freie Presse» berichtet, schreitet der Alterungsprozess des Asphalts unerwartet schnell voran. «Der Asphalt ist viel zu schnell gealtert», sagt Trainingsleiter und Ex-Motorrad-Rennfahrer Uwe Wächtler, der dreimal DDR-Vizemeister war. Der Sachsenring wurde vor zehn Jahren zum letzten Mal mit einem neuen Belag versehen, nach fünf Jahren tauchten bereits wieder die ersten Mängel auf. Vor dem Winter wurden die entstandenen Risse im Asphalt laut Wächtler mit einer Spezialmasse verschlossen. Doch durch den Frost wurden die Risse immer größer. Als Grundproblem wird die schlechte Qualität des Asphalts genannt. Bereits im vergangenen Jahr hatten sich einige GP-Fahrer über den Belag der deutschen Strecke beschwert.

Nun müssen Taten folgen. Noch im März soll mit der Neuasphaltierung des Sachsenrings begonnen werden. Wenn es das Wetter zulässt, wird ab 10. März die Oberfläche abgefräst.

Diese Arbeiten stellen jedoch für das Verkehrssicherheitszentrum am Sachsenring ein Problem dar. «Denn damit kann in den Monaten März und April kein Fahrtraining durchgeführt werden», erklärt Wächtler. Einige Kurse mussten bereits abgesagt werden. Die neue Asphaltierung der 3,67 Kilometer langen Rennstrecke soll Ende April abgeschlossen sein.

Wolfgang Streubel, Geschäftsführer des GP-Veranstalters SRM, teilte mit, dass die Sanierung der Rennstrecke drei Millionen Euro kosten wird. Darin ist jedoch nicht nur der neue Asphalt enthalten, denn es soll auch eine neue Streckenüberwachung installiert werden. Die Kosten teilen sich der Freistaat Sachsen, der ADAC und die Sachsenring Rennstrecken Management GmbH. Den Großteil der Kosten trägt das Land mit zwei Millionen Euro.

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