Maverick Viñales (Yamaha): «Ich bin überrascht»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Maverick Viñales

Maverick Viñales

WM-Spitzenreiter Maverick Viñales macht sich keine Illusionen: Der Favorit für den Texas-GP heißt Marc Márquez. Aber der Yamaha-Pilot geht nach 2 Siegen mit viel Zuversicht ins Wochenende.

Movistar-Yamaha-Werkspilot Maverick Viñales liegt in der MotoGP-WM nach zwei Rennen mit 50 Punkten vor Rossi (36).  Marc Márquez hat es erst auf 13 Punkte gebracht, Dovizioso auf 20, Lorenzo auf fünf.

Und jetzt steht der Texas-GP auf der 5,5 km langen Circuit of the Americas (COTA) vor der Türe – mit 20 Kurven pro Runde. Hier hat Viñales 2014 gleich das zweite Moto2-Rennen seiner Karriere gewonnen. In der Moto3-Klasse war er hier 2013 Zweiter, mit der Suzuki GSX-RR erkämpfte er hier in den letzten zwei Jahren die Ränge 9 und 4.

Kann er Weltmeister Márquez hier Paroli bieten? Der Honda-Star hat hier bei vier Austragungen viermal die Pole und viermal den Sieg erbeutet.

«Wichtig ist, dass wir keine Fehler machen und die maximal möglichen Punkte kassieren, unser Motorrad wird auch in Europa auf allen Pisten konkurrenzfähig sein», sagt der WM-Leader. «Wichtig wird sein, dass wir in den Trainings vom FP1 weg für eine gute Lebensdauer für die Reifen sorgen, denn letztes Jahr hatten wir in den letzten zehn Runden Mühe.»

«Für mich ist COTA eine gute Piste, ich war hier immer schnell, sie passt zu meinem Fahrstil. Wir haben in diesem Jahr gezeigt, dass wir beim Beschleunigen wirklich stark sind. Also glaube ich, dass wir hier ein starkes Ergebnis erreichen können. Aber wie gesagt: Letztes Jahr waren die letzten zehn Runden ein Desaster mit den Reifen. Das müssen wir diesmal unbedingt vermeiden. Man muss hier sehr präzise fahren, aber wenn wir 100-prozentige Arbeit leisten, können wir um den Sieg fighten.»

Viñales weiß, dass Marc Márquez in Austin bisher unbesiegbar war. «Es ist eindrucksvoll, wie oft Marc hier schon gewonnen hat. Aber wir haben einen guten Level, wir haben das Motorrad sehr stark verbessert im Vergleich zu 2016. Deshalb haben wir viel Zuversicht. Natürlich bin ich überrascht, wie gut wir bisher abgeschnitten haben, noch dazu auf zwei so unterschiedlichen Pisten wie Losail und Termas. Und das Bike hat überall sehr gut funktioniert, ich habe mich gut gefühlt, ich hatte jedes Mal eine gute Pace. Wir hatten alles unter Kontrolle. Deshalb werden wir auch hier bis zum Maximum pushen. Aber wir müssen intelligent sein und uns bestens auf das Rennen vorbereiten. Der Hinterreifen wird am Schluss entscheidend sein.»

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