Marc Márquez: «Ángel ist eine wahre Legende»

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Ángel Nieto und Marc Márquez

Ángel Nieto und Marc Márquez

Die Nachricht, dass der Zustand von Ángel Nieto sich nach seinem schweren Verkehrsunfall nun verschlechtert hat, überschattete den Donnerstag in Brünn. Marc Márquez teilte seine schönsten Erinnerungen an Nieto.

«Das sind wirklich traurige Nachrichten für alle im Paddock, die MotoGP, den Sport und Spanien, denn er ist eine wahre Legende. Wir müssen nun seine Familie unterstützen und auf das Beste hoffen», erklärte Marc Márquez im Hinblick auf die Nachricht, dass sich der Zustand von Ángel Nieto nach seinem schweren Verkehrsunfall nun verschlechtert hat.

Hast du eine besondere Erinnerung, die dich mit Ángel verbindet? «Ich habe wirklich viele. Als ich 2008 in die Weltmeisterschaft kam, war er eine der ersten Legenden, die mit mir sprach. Unsere Beziehung war wirklich gut. Ich verbrachte viel Zeit mit ihm. Wir schauten zusammen im Motorhome Fußball, ich feuerte Barcelona an, er Real Madrid. Wir verbrachten nicht nur an der Strecke Zeit miteinander, sondern auch in Madrid. Ihn zeichnen nicht nur seine 12 plus 1 Titel aus, sondern auch sein Charakter.»

Über den Titelkampf 2017 und den Brünn-GP sagte Márquez: «In der Sommerpause hatte ich Zeit zum Entspannen, für Training und einen privaten Test in Brünn. In der zweiten Saisonhälfte wird es schwierig, immer vorne dabei und an der Spitze zu sein. Wir werden von Brünn bis Valencia kämpfen und alles geben. Der Test in Brünn ist sicher eine kleine Hilfe für uns, denn wir haben auf dieser Strecke meist Probleme. Am ersten Testtag hatten wir es schwer, aber am zweiten klappte es besser. Wir haben nun eine gute Basis, aber die Temperaturen werden nun höher sein als beim Test. Wir haben ein paar Dinge gelernt, die uns in der zweiten Saisonhälfte helfen können. Nun wird es wichtig sein, konstant und schnell zu sein.»

«Vor zwei Wochen beim Test haben wir ein paar neue Dinge bekommen. Wie immer funktionieren manche besser, andere schlechter. Doch ich war happy, weil ich sah, dass wir uns in ein paar Bereichen verbesserten. Es ist nun Zeit zu pushen. Ich bin mit Hondas Arbeit sehr zufrieden. Ich darf nicht alles verraten, aber wir haben ein neues Chassis probiert», verriet Márquez. «Das diente aber mehr dazu, die Entwicklungsrichtung zu finden, denn uns fehlt etwas am Kurvenausgang. In diesem Fall bevorzuge ich aber das bisherige Chassis, denn wir wissen damit, was wir haben und tun müssen.»

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