Viñales: «Wenn ich nicht siege, dann lieber Rossi»

Von Frank Aday
MotoGP
Maverick Viñales mit seinem Teamkollegen Valentino Rossi

Maverick Viñales mit seinem Teamkollegen Valentino Rossi

Maverick Viñales feierte 2016 in Silverstone seinen ersten MotoGP-Sieg. Doch in diesem Jahr kommt der Spanier nach nur einem Podestplatz in den letzten fünf Rennen nach Großbritannien.

Nach drei Siegen und einem zweiten Platz in den ersten sechs Saisonrennen brach Maverick Viñales’ Leistungskurve ein. In den letzten fünf Rennen war Platz 3 in Brünn das höchste der Gefühle. Mittlerweile hat WM-Leader Marc Márquez schon 24 Punkte Vorsprung auf Yamaha-Neuzugang Viñales.

«Insgesamt sind wir ganz zufrieden. Wir lernen. Es ist auch mein erstes Jahr, in dem ich um den Titel kämpfe, das bedeutet sehr viel. Es ist, als hätte ich in der MotoGP-Klasse keine Erfahrung. Aber ich bin trotzdem zufrieden. Wir nutzen alle Chancen, die wir bekommen», hält Viñales gegenüber «motogp.com» fest.

Viñales hat die Tests in der Vorsaison dominiert und startete ebenso dominant in die Saison. Doch nach dem Österreich-GP befindet sich Viñales erstmals in dieser Saison nicht unter den ersten Zwei der WM-Tabelle.

«Für Valentino funktioniert das Motorrad richtig gut. Er ist sehr oft vorne dabei, damit macht er mich auch schneller und bringt mich auf ein höheres Level. Das ist für mich richtig gut, besonders jetzt, da meine Karriere in der MotoGP-Klasse richtig anfängt. Ich glaube nicht, dass es bei Yamaha da einen einzelnen Fahrer und da einen anderen Fahrer gibt… Yamaha ist ein großartiges Team. Und wenn ich nicht gewinne, dann soll Valentino gewinnen. Yamaha muss gewinnen», betont der erst 22-Jährige.

Doch Viñales gesteht auch ein, dass ihn die Entwicklungen der letzten Rennen enttäuschen. «Nach Argentinien habe ich gedacht, dass ich das ganze Jahr die WM-Tabelle anführen werde. Aber ich erlebte Höhen und Tiefen. Jetzt ist das schwer zu sagen, aber ich hoffe, dass sich die Meisterschaft jetzt stabilisiert und, dass wir Mann gegen Mann kämpfen können. Wenn ich es in die Top-3 schaffe, wäre das für mich zufriedenstellend, denn es ist mein erstes Jahr bei Yamaha. Und mein erstes Jahr, in dem ich um den Titel kämpfe. Aber trotzdem bleibt der Titel das Ziel. Ich denke, das ist das Wichtigste.»

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