Van der Mark: «Niemand kann Valentino Rossi ersetzen»

Von Otto Zuber
MotoGP
Michael van der Mark: «Es wird sehr schwierig für mich werden, mich mit dem Bike vertraut zu machen»

Michael van der Mark: «Es wird sehr schwierig für mich werden, mich mit dem Bike vertraut zu machen»

Yamaha-Star Valentino Rossi wird im Motorland Aragón von Superbike-WM-Rookie Michael van der Mark vertreten. Der Niederländer hofft auf Tipps von Maverick Viñales und betont: «Valentino kann natürlich niemand ersetzen.»

Wenn die MotoGP-Stars auf dem Motorland Aragón zum 14. Kräftemessen des Jahres ausrücken, wird das Yamaha-Werksteam wieder mit zwei Bikes im Feld vertreten sein. Das Wochenende in Misano hat die Mannschaft nur mit Maverick Viñales bestritten, weil sich Superstar und Lokalmatador Valentino Rossi bei einem Enduro-Unfall Ende August einen Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen hat.

Beim nächsten Rennen in Aragón wird der neunfache Champion durch Superbike-WM-Rookie Michael van der Mark ersetzt. Und der Sieger des diesjährigen 8h-Rennens von Suzuka freut sich, dass er sein MotoGP-Debüt auf der 5,1 km langen, spanischen Strecke geben kann, wie er im Gespräch mit den Kollegen von www.worldsbk.com verrät.

«Als ich sah, welche Rennen das Ganze betreffen könnte, habe ich mich sehr gefreut, denn ich bin zuvor schon auf dieser Strecke gefahren. Ich freue mich, dass es diese Strecke ist, denn ich mag sie sehr und das wird mir helfen», ist Van der Mark überzeugt.

Der Niederländer will aber noch keine Prognose für sein erstes GP-Wochenende wagen: «Um ehrlich zu sein habe ich keine Ahnung, was meine Ziele sind, denn ich bin das Bike noch nie gefahren. Das Team sagte mir auch, dass ich mir keinen Druck machen soll, da ich noch keine Zeit hatte, das Bike zu testen.»

«Ich werde aber natürlich dennoch mein Bestes geben. Ich hoffe, dass ich jede Menge lernen werde und ein gutes Feedback über das Bike geben kann. Das ist mein Hauptziel: Mich mit dem Bike vertraut machen und dem Team ein gutes Feedback geben», fügt Van der Mark bescheiden an.

Und der 24-Jährige aus Gouda betont: «Valentino kann natürlich niemand ersetzen, und das soll auch niemand. Er ist einer der besten Fahrer der Welt und es ist sehr schade, dass er nicht fahren kann. Dennoch ist es grossartig für mich, diese Chance zu erhalten und an seiner Stelle fahren zu dürfen. Es ist schwer zu beschreiben, wie ich mich damit fühle.»

«Es wird sehr schwierig für mich werden, mich mit dem Bike vertraut zu machen, doch ich hoffe, dass Maverick Viñales mir einige Tipps geben wird», fügt Van der Mark an. «Ich werde das Wochenende nutzen, um das Bike besser zu verstehen und das Team kennenzulernen, daher denke ich, dass ich ihn nicht oft sehen werde, doch ich hoffe, er hat einige gute Tipps für mich.»

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