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Alvaro Bautista klammert sich an die Hoffnung: Mehr Chancen im Privatteam?

Nach sieben Jahren als Werksfahrer hat für Alvaro Bautista in der Superbike-WM das Leben als Privatier begonnen. Platz 11 im Phillip-Island-Test entspricht nicht dem Potenzial des Barni-Teams.

Im Artikel erwähnt

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Das Team Barni Spark Ducati gehört in der Superbike-WM seit Jahren zu den wenigen Privatiers, die den Werksmannschaften Paroli bieten. Mit Danilo Petrucci wurden drei Rennen gewonnen, im Vorjahr lag der Italiener auf der dritten WM-Position, als er sich zwei Events vor Saisonende die rechte Hand brach und deshalb auf den fünften Gesamtrang zurückfiel.

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Den Platz von Petrucci übernahm der zweifache Champion Alvaro Bautista, seit 2019 in der Superbike-WM insgesamt fünf Jahre im Werksteam von Ducati unter Vertrag und zwischenzeitlich zwei Saisons bei Honda.

Während Yari Montella im Test auf Phillip Island am Montag und Dienstag als Gesamtvierter brillierte, ist Bautista in der kombinierten Zeitenliste erst auf Rang 11 zu finden, 1,231 sec hinter dem überragenden Nicolo Bulega aus dem Aruba-Ducati-Werksteam. Ab Platz 2 liegen die Fahrer eng beisammen: Zu Sam Lowes aus dem Ducati-Privatteam Marc VDS fehlen Alvaro 0,6 sec.

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Bautista: «Das genaue Gegenteil»

«Ich muss erst mal das Team und das Bike kennenlernen, während des Winters kam ja niemand im Trockenen zum Fahren», erzählte Bautista beim Treffen mit SPEEDWEEK.com in Australien. «Ich begann mit der Abstimmung vom Jerez-Test Ende letzten Jahres, aber das neue Motorrad ist etwas anders. Und diese Strecke ist das Gegenteil von Jerez. Am Montag hatte ich sehr zu kämpfen, am Dienstagmorgen machten wir einige Änderungen, die mir etwas geholfen haben. Das war aber nicht genug, wir müssen härter arbeiten.»

Viele Jahre hatte Bautista Giulio Nava als Crew-Chief an seiner Seite, zum neuen Mann, Luca Minelli, muss er erst eine Beziehung aufbauen. «Wir haben am Dienstag viel probiert, ich fühlte mich etwas verloren», räumte der 41-Jährige ein. «Ich kann das Motorrad nicht so fahren, wie ich das möchte. Beim letzten Mal rausfahren konnte ich aber deutliche Fortschritte ausmachen, deshalb beendete ich den Test auf positive Weise. Mal sehen, ob ich während des Rennwochenendes besser verstehe, was es für dieses Motorrad braucht und wie ich schneller werde. Wenn ich zu Giulio sagte, dass ich dies und das fühle, dann wusste er genau, was zu tun ist. Bis ich mich mit Luca so verstehe, wird etwas dauern.»

Bautista ist überzeugt: Das ist ein Vorteil

Bautista, mit 63 Siegen der klassenübergreifend erfolgreichste Ducati-Fahrer und im Vorjahr WM-Dritter, sieht auch Vorteile in einem schlagkräftigen Privatteam wie Barni. «In der Box sind gleich viele Leute wie im Werksteam und sie arbeiten auch gleich», hielt er fest. «Barni ist ein Mann, der alles dafür tut, um das Beste zu haben. In gewissen Bereichen ist es sogar so, dass ich eine größere Chance auf andere Teile habe. Barni kann Anpassungen sehr schnell vornehmen, ich habe dadurch mehr Möglichkeiten. Das wird ein Vorteil sein, den ich versuchen werde zu nutzen.»

Pos

Fahrer

Motorrad

Zeit

Diff

1.

Nicolo Bulega (I)

Ducati

1:28,630 min

2.

Sam Lowes (GB)

Ducati

1:29,296

+ 0,666 sec

3.

Lorenzo Baldassarri (I)

Ducati

1:29,328

+ 0,698

4.

Yari Montella (I)

Ducati

1:29,351

+ 0,721

5.

Axel Bassani (I)

Bimota

1:29,373

+ 0,743

6.

Alex Lowes (GB)

Bimota

1:29,575

+ 0,945

7.

Miguel Oliveira (P)

BMW

1:29,676

+ 1,046

8.

Iker Lecuona (E)

Ducati

1:29,769

+ 1,139

9.

Xavier Vierge (E)

Yamaha

1:29,812

+ 1,182

10.

Garrett Gerloff (USA)

Kawasaki

1:29,823

+ 1,193

11.

Alvaro Bautista (E)

Ducati

1:29,861

+ 1,231

12.

Danilo Petrucci (I)

BMW

1:29,906

+ 1,276

13.

Tarran Mackenzie (GB)

Ducati

1:29,957

+ 1,327

14.

Alberto Surra (I)

Ducati

1:29,969

+ 1,339

15.

Stefano Manzi (I)

Yamaha

1:30,110

+ 1,480

16.

Andrea Locatelli (I)

Yamaha

1:30,205

+ 1,575

17.

Remy Gardner (AUS)

Yamaha

1:30,269

+ 1,639

18.

Ryan Vickers (GB)

Honda

1:30,446

+ 1,816

19.

Jake Dixon (GB)

Honda

1:30,492

+ 1,862

20.

Tetsuta Nagashima (J)

Honda

1:30,513

+ 1,883

21.

Bahattin Sofuoglu (TR)

Yamaha

1:30,740

+ 2,110

22.

Mattia Rato (I)

Yamaha

1:31,972

+ 3,342

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