Superbike WM • Neu
Bimota-Pilot Axel Bassani optimistisch wie nie: «Sehr gut vorbereitet»
Yamaha droht beim Saisonauftakt der Superbike-WM 2026 auf Phillip Island eine herbe Schlappe. Beim vorgelagerten Test strandete ein ratloser Andrea Locatelli mit großem Rückstand auf Platz 16.
Weil Yamaha für die Superbike-WM 2026 keine wesentliche Neuerung an der R1 einführt und die Wintertests von schlechtem Wetter geprägt waren, wurde das bei den ersten Saisonmeetings als Vorteil von Yamaha ausgelegt – Aushängeschild Andrea Locatelli kennt das Motorrad nach vier Jahren in- und auswendig.
Doch das scheint eine Fehleinschätzung zu sein: Der Italiener – im Vorjahr mit einem Sieg und vier Podestplätzen WM-Vierter – strandete
«Tatsächlich war das der erste echte Wintertest, weshalb ich einfach nur viele Runden fahren wollte. Aber uns fehlt weiterhin etwas und wir müssen uns am Wochenende auch noch mit den verfügbaren Reifen beschäftigen. Momentan ist es schwer, irgendetwas zu prognostizieren», sagte ein ratlos wirkender Locatelli. «Ich glaube fest daran, dass wir eigentlich konkurrenzfähiger sind. Aber es ist so, dass wir hier aus irgendwelchen Gründen straucheln. Wir müssen herausfinden, worin das eigentliche Problem besteht, und es lösen. Bis zum Rennen ist noch etwas Zeit, also müssen wir weiter hart arbeiten, um einen Schritt nach vorn zu erreichen.»
Obwohl Yamaha mit demselben Motorrad in die Superbike-WM 2026 startet, hat Locatelli Probleme, eine optimale Abstimmung zu finden. Eine personelle Neuerung ist sein Crew-Chief Giulio Nava, der bei Ducati zuvor erfolgreich mit Álvaro Bautista zusammengearbeitet hat. «Die Bodenwellen machen mir derzeit am meisten zu schaffen», verriet der 29-Jährige. «Außerdem kennt mein neuer Crew-Chief unser Motorrad noch nicht so gut und das benötigt etwas Zeit. Aber er verfügt über viel Erfahrung mit verschiedenen Motorrädern und hat sich ein klares Ziel gesetzt. Darüber mache ich mir also keine Sorgen».
Waren die beiden Testtage auf Phillip Island mit Temperaturen um 30 Grad Celsius sehr warm, soll es am Rennwochenende bis zu zehn Grad kühler sein. «Das hoffe ich. Wenn es etwas kühler ist und etwas weniger Wind herrscht, wird uns das wahrscheinlich helfen, Fortschritte zu erreichen. Bis dahin werden wir die Daten analysieren.»
Pos
Fahrer
Motorrad
Zeit
Diff
1.
Nicolo Bulega (I)
Ducati
1:28,630 min
2.
Sam Lowes (GB)
Ducati
1:29,296
+ 0,666 sec
3.
Lorenzo Baldassarri (I)
Ducati
1:29,328
+ 0,698
4.
Yari Montella (I)
Ducati
1:29,351
+ 0,721
5.
Axel Bassani (I)
Bimota
1:29,373
+ 0,743
6.
Alex Lowes (GB)
Bimota
1:29,575
+ 0,945
7.
Miguel Oliveira (P)
BMW
1:29,676
+ 1,046
8.
Iker Lecuona (E)
Ducati
1:29,769
+ 1,139
9.
Xavier Vierge (E)
Yamaha
1:29,812
+ 1,182
10.
Garrett Gerloff (USA)
Kawasaki
1:29,823
+ 1,193
11.
Alvaro Bautista (E)
Ducati
1:29,861
+ 1,231
12.
Danilo Petrucci (I)
BMW
1:29,906
+ 1,276
13.
Tarran Mackenzie (GB)
Ducati
1:29,957
+ 1,327
14.
Alberto Surra (I)
Ducati
1:29,969
+ 1,339
15.
Stefano Manzi (I)
Yamaha
1:30,110
+ 1,480
16.
Andrea Locatelli (I)
Yamaha
1:30,205
+ 1,575
17.
Remy Gardner (AUS)
Yamaha
1:30,269
+ 1,639
18.
Ryan Vickers (GB)
Honda
1:30,446
+ 1,816
19.
Jake Dixon (GB)
Honda
1:30,492
+ 1,862
20.
Tetsuta Nagashima (J)
Honda
1:30,513
+ 1,883
21.
Bahattin Sofuoglu (TR)
Yamaha
1:30,740
+ 2,110
22.
Mattia Rato (I)
Yamaha
1:31,972
+ 3,342
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