Isack Hadjar (Red Bull Racing): So anders sind die neuen Autos wirklich
Die Formel-1-Piloten lernen gerade während der Tests ihre neuen Boliden für die Saison 2026 kennen. Ein komplett neues Reglement! Red Bull Racing-Pilot Isack Hadjar erklärt, was alles anders ist.
Noch 19 Tage bis zum ersten Grand Prix der neuen Saison. Ein letzter, dreitägiger Test steht vorher noch in Bahrain an: Von Mittwoch bis Freitag wird auf dem Bahrain International Circuit in Sakhir ein letztes Mal getestet, bevor es ernst wird.
Red Bull Racing-Pilot Isack Hadjar ist bislang mit dem Shakedown in Barcelona und dem ersten Test in Bahrain (vorige Woche) zufrieden: «Ich bin immer noch sehr überrascht, wie viele Runden wir insgesamt geschafft haben. Der Motor scheint bisher zuverlässig und leistungsstark zu sein. Ich bin also bisher sehr, sehr zufrieden.» In der frühen Testphase gilt: Rundenzahl ist wichtiger (und aussagekräftiger) als Rundenzeit. Wer mehr fährt, kann mehr Daten sammeln – und hat offensichtlich auch mit weniger Problemen zu kämpfen.
Nach seiner Rookie-Saison 2025 nach altem Reglement hat Hajdar nun direkt ein neues Auto nach neuem Reglement und mit ungewohnter Fahrweise. Vielleicht gut für ihn: Viel Zeit, sich zu sehr an die vorige Generation zu gewöhnen hatte er nicht. Schon im zweiten Jahr der Neustart.
Was ist denn nun wirklich alles anders? Hadjar über die Unterschiede zur vorherigen Auto-Generation: «Es scheint einfacher zu sein, das Auto bis an seine Grenzen zu bringen, als beim letztjährigen Auto. Es ist insgesamt etwas langsamer, außerdem ist es leichter und kleiner. In langsamen bis mittelschnellen Kurven fühlt es sich ähnlich an. Bei hohen Geschwindigkeiten ist es jedoch ganz anders. Aber ja, bisher konnte ich es schon beim Test bis an seine Grenzen bringen, daher bin ich zufrieden.»
Isack Hadjar zufrieden mit dem Start bei Red Bull Racing
Insgesamt ist der junge Franzose zufrieden: «Es läuft etwas besser als wir gehofft hatten. Wir haben noch einiges zu tun, was normal ist.» Für Hadjar ist es nicht nur die erste Saison mit neuem Reglement, sondern nach einem Auftaktjahr bei den Racing Bulls auch die Premiere mit Red Bull Racing. Hadjar: «Es fühlt sich bislang nach einem guten Start an. Es ist ein guter Weg, um die neue Herausforderung anzugehen.»
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