Tito Rabat: «Wieder der Tito aus der Moto2-Klasse»

Von Jordi Gutiérrez
MotoGP
Tito Rabat auf der Avintia-Ducati

Tito Rabat auf der Avintia-Ducati

Ducati-Neuling Tito Rabat erreichte am zweiten Tag des Jerez-Tests den siebten Rang der MotoGP-Zeitenliste. 0,7 sec trennten ihn von der Bestzeit seines Markenkollegen Andrea Dovizioso.

«Ich werde wieder der Tito aus der Moto2-Klasse. Das liegt an meinem Arbeitsgerät, denn nun habe ich alles, was dazu nötig ist», freute sich der Moto2-Weltmeister von 2014, der 2017 nur auf dem 19. MotoGP-Gesamtrang landete. Tito Rabat kam in Jerez bestens mit der Ducati des Avintia-Teams zurecht.

Nach Platz 7 mit 0,725 sec Rückstand am Donnerstag berichtete der Spanier zufrieden: «Es war wieder ein sehr positiver Tag, der mir viel Spaß gemacht hat. Am Nachmittag fuhr ich einen Longrun, doch ich verlor die Konzentration und stürzte in Kurve 1. Danach war es kühler, war meine Pace über eine Renndistanz war gut – bis auf die letzten Runden. Dieses Bike ist unglaublich gut und in allen Bereich konkurrenzfähig. Wenn wir nun noch für die Endphase der Rennen arbeiten, dann wird alle gut. Um das zu erreichen, muss ich das Gas sanfter aufziehen. Darum muss ich auch mit dem zuständigen für das Mapping arbeiten.»

«Die Elektronik der Ducati funktioniert unglaublich gut. Du kannst das Gas wie ein Tier aufdrehen. Aber bei einem Longrun musst du sehr sanft mit den Gasgriff umgehen, sonst läuft alles schief. Die Ducati kommt mir auch nicht schwer vor. Das Bike ist perfekt – bis auf die Schlussphase bei einer Renndistanz. Die Agilität ist auch gut, wenn du diese Maschine richtig fährst. Im Vergleich zu Honda ist an der Elektronik alles besser. Insgesamt denke ich, dass die Ducati besser zu mir passt, aber abgerechnet wird erst in Katar», ist Rabat bewusst. «Ich war mit der Ducati hier schon schneller als mit der Honda, was die Pace betrifft.»

Die MotoGP-Zeiten aus Jerez, Freitag, 16 Uhr:

1. Andrea Iannone (I), Suzuki, 1:38,030 min
2. Pol Espargaró (E), KTM, +0,200 sec
3. Alex Rins (E), Suzuki, +0,512
4. Danilo Petrucci (I), Ducati, +0,577
5. Bradley Smith (GB), KTM, + 0,658
6. Jack Miller (AUS), Ducati, +0,968
7. Scott Redding (GB), Aprilia, +1,062
8. Sylvain Guintoli (F), Suzuki, +1,480
9. Eugene Laverty (NIR), Aprilia, +1,728

Die MotoGP-Zeiten aus Jerez, Donnerstag:

1. Andrea Dovizioso (I), Ducati, 1:37,663
2. Cal Crutchlow (GB), Honda, +0,155
3. Jorge Lorenzo (E), Ducati, +0,258
4. Andrea Iannone (I), Suzuki, +0,404
5. Pol Espargaró (E), KTM, +0,651
6. Alex Rins (E), Suzuki, +0,697
7. Tito Rabat (E), Ducati, +0,725
8. Danilo Petrucci (I), Ducati, +1,025
9. Jack Miller (AUS), Ducati, +1,213
10. Bradley Smith (GB), KTM, +1,237
11. Franco Morbidelli (I), Honda, 1,260
12. Takaaki Nakagami (J), Honda, +1,329
13. Scott Redding (GB), Aprilia, +1,633
14. Eugene Laverty (NIR), Aprilia, +1,823
15. Alex Márquez (E), Honda, +2,119
16. Xavier Simeon (B), Ducati, +2,669

Die MotoGP-Zeiten aus Jerez, Mittwoch:

1. Andrea Iannone (I), Suzuki, 1:38,280 min
2. Cal Crutchlow (GB), Honda, 1:38,337 min
3. Andrea Dovizioso (I), Ducati, 1:38,398 min
4. Jorge Lorenzo (E), Ducati, 1:38,418 min
5. Pol Espargaró (E), KTM, 1:38,642 min
6. Tito Rabat (E), Ducati, 1:38,854 min
7. Bradley Smith (GB), KTM, 1:39,353 min
8. Scott Redding (GB), Aprilia, 1:39,372 min
9. Takaaki Nakagami (J), Honda, 1:39,584 min
10. Franco Morbidelli (I), Honda, 1:39,740 min
11. Sylvain Guintoli (F), Suzuki, 1:39,763 min
12. Eugene Laverty (NIR), Aprilia, 1:39,995 min
13. Xavier Simeon (B), Ducati, 1:40,891 min
14. Takumi Takahashi (J), Honda, 1:41,089 min
15. Alex Márquez (E), Honda, 1:41,750 min

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