Laureus Award: Valentino Rossi vs. Roger Federer & Co

Von Vanessa Georgoulas
MotoGP

Valentino Rossi gehört zu den Nominierten für den Laureus-Award «Comeback des Jahres». Neben dem MotoGP-Star dürfen auch Tennis-Ass Roger Federer und der FC Barcelona auf diese Auszeichnung hoffen.

Den WM-Titel musste Valentino Rossi in diesem Jahr der Konkurrenz überlassen, dennoch schaffte es der MotoGP-Superstar einmal mehr, die ganze Motorsport-Szene zu verblüffen: Nachdem er sich am 31. August 2017 bei einem Enduro-Unfall das rechte Schien- und Wadenbein gebrochen hatte, legte «The Doctor» in kürzester Zeit ein Comeback hin, das selbst den härtesten Kritikern des illustren Italieners Anerkennung abverlangte.

Denn Rossi schwang sich nur 22 Tage nach dem Unfall wieder in den Sattel seiner Yamaha M1: In Aragón sicherte er sich erst einen Platz in der ersten Startreihe und 25 Tage nach seinem Unfall den fünften Rang im GP. Dafür erntete Rossi nicht nur viel Lob und Anerkennung von Rennfahrern verschiedener WM-Klassen, der neunfache Champion wurde auch für den Laureus-Award nominiert, der für das Comeback des Jahres verliehen wird.

Rossi hat die prestigeträchtige Auszeichnung bereits 2011 erhalten, nachdem er sich in der Saison 2010 nach einer Verletzung auf beachtliche Weise wieder zurück an die Spitze gekämpft hatte. Und bereits 2006 hatte der 38-Jährige den «Spirit of Sport»-Award entgegennehmen dürfen.

In diesem Jahr wird es für Valentino aber alles andere als einfach, sich durchzusetzen, schliesslich dürfen mit Tennis-Ass Roger Federer, dem Fussball-Klub FC Barcelona und dem US-amerikanischen Leichtathleten Justin Gatlin auch andere grosse Namen der Sport-Welt auf die populäre Auszeichnung hoffen.

Zu den Nominierten gehört auch die brasilianische Fussballmannschaft Chapecoense FC, die durch einen Flugzeugabsturz 19 Mitglieder verloren hatte und sich nach diesem harten Schicksalsschlag wieder in den Fussball-Alltag zurückkämpfte.

Aus der Motorsport-Welt dürfen sich auch Formel-1-Champion Lewis Hamilton und sein Mercedes-Team Hoffnungen auf einen der begehrten Awards machen. Der Brite wurde für seinen vierten WM-Titelgewinn für den Hauptpreis «Sportler des Jahres» nominiert, das Mercedes-Team gehört in der Kategorie «Mannschaft des Jahres» zu den Anwärtern.

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