MotoGP-Rookie Tom Lüthi: Keine Chance gegen Beat Feuz

Von Johannes Orasche
MotoGP
Der Schweizer MotoGP-Aufsteiger Tom Lüthi plauderte bei seinem Auftritt bei Sport&Talk aus Luzern in lockerer Atmosphäre über seine frühe Jugend.

Die Sendung Sport&Talk bei ServusTV war diesmal in der Red Bull-Fernsehwelt in Luzern zu Gast. Einer der Stars war neben Ski-Ikone Vreni Schneider, Ski-Trainer-Guru Karl Frehsner und dem ehemaligen österreichischen Fußball-Teamchef Marcel Koller auch MotoGP-Pilot Tom Lüthi, der über seine ersten Versuche auf der Marc-VDS-Honda bei den MotoGP-Tests berichtete.

Der Fahrplan ist für die nächsten Wochen beim 31-Jährigen aus Oberdiessbach klar: «Es ist Wahnsinn, es geht schon bald los. Ich will jetzt aber noch gar nicht an Katar denken. Jetzt liegt der Fokus mal voll auf den Test in Thailand. Buriram ist natürlich eine neue Piste für fast alle. Es gilt für mich jetzt möglichst schnell zu lernen. Es werden sicher sehr strenge drei Tage. Wir werden viel schwitzen und neue Erfahrung holen.»

Zu seinem Fitnessprogramm, in dem er zuletzt nach seinem gebrochenen Sprungbein auch schon Motocross und Skifahren inkludiert hatte, sagte Tom Lüthi: «Skifahren reicht jetzt sicher nicht mehr. Ich musste im Winter ja auch die harte Physio machen, ich hatte mit dem einen Sturz im Oktober ja plötzlich Gehhilfen und der WM-Titel war auch noch weg. Ich habe wirklich jeden Tag hart gearbeitet und mich zurückgekämpft.»

Die berühmte Schweizer Gelassenheit ist bei Lüthi nicht immer angesagt. «Ich muss mich manchmal schon ein wenig zurücknehmen. Beim Test musste ich Gas geben, war aber trotzdem noch ziemlich weit hinten. Jetzt nehme ich mich raus und starte dann neu.»

Interessant: Mit dem Schweizer Abfahrts-Weltmeister und Olympia-Favoriten Beat Feuz (31) verbindet Lüthi eine gemeinsame Vergangenheit: «Ich bin als Bub ein wenig Skirennen gefahren und wir sind in einigen Altersklassen gegeneinander angetreten. Ich hatte da aber nie eine Chance, habe immer mehrere Sekunden auf ihn verloren.» Lüthis lachender Nachsatz: «Ich habe es dann erkannt und mich für das Motorradfahren entschieden.»

Lüthi will von einer Abschaffung der Grid Girls im Stil der F1, nichts wissen. «Ich hoffe, dass die MotoGP nicht auf so eine Idee kommt. Schliesslich ist es ja eigentlich egal, wer vor dem Start neben mir steht, ich bin zu diesem Zeitpunkt voll im Tunnel. Aber auf den Bildern sehe ich mit den Girls auch ein bisschen besser aus.»

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