Jack Miller (12./Ducati): «Vibrationen & Chattering»

Von Gerraint Thompson
MotoGP
Jack Miller ist zufrieden mit seiner Rundenzeit in Katar

Jack Miller ist zufrieden mit seiner Rundenzeit in Katar

Der Umstieg von der gewohnten MotoGP-Honda auf die Ducati Desmodici fällt Jack Miller verhältnismäßig leicht. Am ersten Testtag in Katar fuhr der Australier bereits schneller als am Rennwochenende vor einem Jahr.

Jack Miller zählt auf der Alma Pramac-Ducati des Jahrgangs 2017 zu den Überraschungen der Wintertests. In Sepang Ende Januar war Fünfter, in Buriram/Thailand starker Sechster. Der zwölfte Platz am ersten Testtag auf dem Wüstenkurs in Katar löste beim Ducati-Piloten somit zwar keinen überschäumenden Jubel aus, dennoch blickt der 23-Jährige aus Townsville/Australien zufrieden auf die Zeitenliste: In 1:55,688 min umrundete er die 5,4 km lange Rennstrecke noch nie so schnell.

Dabei waren die Bedingungen aus Sicht von Miller nicht ideal. «Die Strecke war heute erstaunlich sauber – nicht sehr staubig, aber dafür fehlte auch Gummiabrieb. Das und auch der heftige Wind hat mir am Donnerstag etwas Probleme bereitet», schilderte Jack vom ersten Testtag. «Dazu hatte ich seltsame Vibrationen am Bike und Chattering in den Kurven zwei, sechs und zehn – alles Linkskurven. Trotzdem gefällt mir das Bike sehr gut, ich war hier noch nie so schnell. Die Zeiten sind eng beieinander, ich denke dieser Test wird noch sehr interessant.»

Viele Fahrer klagten über sich ständig wechselnde Bedingungen. «Ich denke das lag hauptsächlich am Wind. In der ersten Runde bläst einem der Wind von vorne, dann dreht er und kommt aus einer anderen Richtung. Darauf kann man sich schwer einstellen», erklärte der Australier. «Es ist aber für alle gleich und ich bin glücklich mit meiner 1:55er Zeit. Wir können auf ein paar Daten vom letzten Jahr zurückgreifen, aber wir werden unsere Schwachpunkte in den Daten analysieren und versuchen, das Set-up noch ein wenig zu verbessern. Ein wenig hadere ich mit dem Vorderreifen.»

Ergebnis MotoGP-Test Katar, 1. März:

1. Maverick Viñales, Yamaha, 1:55,053 min
2. Andrea Dovizioso, Ducati, +0,051 sec
3. Andrea Iannone, Suzuki, +0,054
4. Johann Zarco, Yamaha, +0,133
5. Jorge Lorenzo, Ducati, 0,370
6. Alex Rins, Suzuki, +0,379
7. Valentino Rossi, Yamaha, +0,379
8. Danilo Petrucci, Ducati, +0,475
9. Cal Crutchlow, Honda, +0,483
10. Marc Márquez, Honda, +0,492
11. Dani Pedrosa, Honda, +0,502
12. Jack Miller, Ducati, +0,635
13. Álvaro Bautista, Ducati, +0,795
14. Takaaki Nakagami, Honda, +0,800
15. Scott Redding, Aprilia, +0,878
16. Tito Rabat, Ducati, +0,976
17. Aleix Espargaró, Aprilia, +1,009
18. Karel Abraham, Ducati, +1,215
19. Pol Espargaró, KTM, +1,222
20. Bradley Smith, KTM, +1,368
21. Franco Morbidelli, Honda, +1,555
22. Hafizh Syahrin, Yamaha, +1,678
23. Tom Lüthi, Honda, +2,239
24. Xavier Siméon, Ducati, +2,660

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