Danilo Petrucci: Sein Versprechen an die Ducati-Fans

Von Frank Aday
MotoGP
Danilo Petrucci

Danilo Petrucci

2019 bringt Ducati im MotoGP-Werksteam mit Andrea Dovizioso und Danilo Petrucci ein rein italienisches Fahreraufgebot an den Start. Petrucci hat hohe Ziele.

Mittlerweile hat Ducati offiziell bestätigt, dass Danilo Petrucci ab 2019 an der Seite von Andrea Dovizioso für das Ducati-Werksteam an den Start gehen wird. Er tritt somit die Nachfolge von Mugello-Sieger Jorge Lorenzo an, der im nächsten Jahr Teamkollege von Marc Márquez bei Repsol-Honda wird.

«Als sie mir am Dienstag sagten, dass das Release am Mittwoch versendet wird, war ich gerade mit dem Rad in den Bergen unterwegs», berichtete Petrucci gegenüber dem italienischen Sender «Radio24». «Ich muss sagen, dass das Fahren weniger anstrengend war, nachdem ich diese Nachricht erhalten hatte.»

Petrucci verriet auch, dass es «nach dem Rennen in Mugello zum Handschlag kam». Doch schon eine Woche vorher sei er sich dieses Schritts sehr sicher gewesen. Für Petrucci wird ein Traum wahr, der jedoch auch mit einer großen Verantwortung für den Italiener einhergeht. «Ich verspreche, dass ich alles geben werde und einer dieser Fahrer werden möchte, an den sich die Ducatisti ewig erinnern. Ich will die Leidenschaft von Ducati verkörpern. Ich denke dabei an Fahrer wie Stoner, Capirossi oder Bayliss. Ich arbeite dafür, in dieser Reihe zu stehen», betonte Petrucci.

Petrucci blickte auch auf seine bisherigen Abenteuer mit Ducati zurück. «Ich kam als Fahrer der untersten Stufe zu Ducati. Ich war Testfahrer für die Serienmaschinen. Doch Schritt für Schritt wurde ich zu einem der zwei bedeutendsten Fahrer. Das ist eine großartige Geschichte. In den bisher vier Jahren mit Dall’Igna, Ciabatti und Domenicali habe ich sehr viele Erfahrungen gesammelt und möchte mich mehr bei ihnen als Menschen bedanken als in ihrer Funktion als Manager.»

Bevor er jedoch komplett in Rot gekleidet wird, stehen Petrucci noch 13 Rennen für Pramac-Ducati als Teamkollege von Jack Miller bevor. «Ich habe bereits eine aktuelle Werksmaschine und Ducati hat immer alles getan, damit ich schnell sein kann. Einige Dinge werden sich im Werksteam aber für mich verändern, obwohl das Pramac-Team sehr konkurrenzfähig ist. Diese Saison will ich mit einem Platz unter den Top-5 abschließen, um dann in die neue Phase meiner Karriere zu starten.»

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