Andrea Dovizioso (3.): «Das Rennen wird anders sein»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Andrea Dovizioso

Andrea Dovizioso

Andrea Dovizioso, Vorjahressieger beim Catalunya-GP, rechnet nicht mit einer Wiederholung der Lorenzo-Performance von Mugello.

Nach Platz 2 hinter Jorge Lorenzo beim Mugello-GP musste sich Vizeweltmeister Andrea Dovizioso auch im Qualifying zum Grand Prix auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya seinem spanischen Teamkollegen geschlagen geben. Er fuhr auf den dritten Startplatz und büßte auf den 4,6 km genau 0,243 Sekunden ein.

«Dovi», im Rennen meist stärker als im Qualifying, schaffte zum ersten Mal in diesem Jahr den Sprung in die erste Startreihe.

«Wir müssen froh sein über dieses Quali-Ergebnis. Beim Test hier war unser Speed gut, aber das Feeling war nicht perfekt. Wenn das bei einem Test passiert, ist es nicht so schlimm. Wichtig war, dass wir hier im FP1 gleich gut gestartet sind und uns dann um die Set-up-Details kümmern konnten. Wir haben hier einen neuen Belag, der Grip fühlt sich seltsam an», sagte der Italiener. «Die Slides lassen sich schwer kontrollieren, besonders bei maximaler Schräglage, wenn die Reifen nachlassen, dann ist es am beim Kurveneingang mühselig. Am Ende haben wir uns von Session zu Session verbessert. Im FP4 haben wir eine gute Pace gefunden, sie sollte reichen, um für einen Podestplatz fighten zu können. Oder sogar um den Sieg.»

«Dovi» hat 2017 in Mugello und Montmeló gewonnen.

In diesem Jahr ist er nach dem Katar-Triumph sechsmal sieglos geblieben.

«Ich erwarte wie im Vorjahr ein merkwürdiges Rennen. Der Reifenverschleiß ist recht hoch; es gab viele Stürze. Im Rennen muss jeder Fahrer mit den Reifen haushalten. Jeder Fahrer muss mit den Reifen hinten und vorne sanft umgehen. das wird schwierig, aber wir steigen mit viel Zuversicht in das Rennen ein.»

Wird Lorenzo wieder einen Start-Ziel-Sieg hinlegen?
«Ich hoffe nicht. Die Blitzstarts sind sicher eine Stärke von ihm. Aber wir sind auf einer anderen Piste. Hier sind die Vorzeichen anders. Die Reifen unterscheiden sich, der Belag unterscheidet sich, auch im Vergleich zum Vorjahr. Selbst wenn wir jetzt schon viele Runden hier gedreht haben, wenn man den Test dazuzählt, im Rennen kann es anders ausschauen als im Training…»

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