Valentino Rossi: Gemischte Gefühle vor Assen-GP

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Valentino Rossi war 2017 in Assen siegreich

Valentino Rossi war 2017 in Assen siegreich

2017 war Valentino Rossi in Assen siegreich. Es war jedoch der bisher letzte MotoGP-Triumph für den Italiener und Yamaha. Als WM-Zweiter will Rossi diesen Erfolg nun wiederholen und zu Márquez aufschließen.

Valentino Rossi kam 2018 noch in keinem MotoGP-Rennen über den dritten Platz hinaus, doch der 39-Jährige liegt trotzdem auf WM-Rang 2. Er hat 27 Punkte Rückstand auf WM-Leader Marc Márquez. Nun steht der Grand Prix der Niederlande bevor. In Assen siegte Rossi 2017 vor Danilo Petrucci und Marc Márquez.

Der «Doctor» verfügt über eine beeindruckende Erfolgsgeschichte in Assen. In der Königsklasse siegte er dort bereits acht Mal: 2002, 2004, 2005, 2007, 2009, 2013, 2015 und 2017. Zudem gewann er in Assen 1998 in der 250-ccm-Klasse und im Jahr zuvor auch in der 125-ccm-Kategorie.

Rossi wittert seine Chance auf den ersten Saisonsieg 2018. «Nun reisen wir nach Assen, wo ich im letzten Jahr gewonnen habe. Darum erlebe ich nun gemischte Gefühle. Denn es bedeutet, dass der letzte Sieg für Yamaha und mich schon lange her ist. Wir müssen also intensiv arbeiten. Auf der anderen Seite bin ich happy, denn Assen ist eine fantastische Strecke. Normalerweise sind wir dort sehr konkurrenzfähig, aber wir müssen erst die Situation einschätzen können, denn dort weiß man nie, was passiert», ist dem neunfachen Weltmeister bewusst.

Rossis Movistar-Yamaha-Teamkollege Maverick Viñales, der mit elf Punkten Rückstand auf den Altmeister den dritten WM-Rang belegt, stand in Assen bisher vier Mal auf dem Podest. 2011 siegte er in der 125-ccm-Klasse, 2012 und 2013 folgten ein Sieg und ein weiterer Podestplatz in der Moto3-Kategorie. 2014 stand er als Zweiter der Moto2-Klasse auf dem Treppchen.

2018 erlebte Viñales bisher große Probleme mit seiner Yamaha M1. «Ich bin froh, dass das nächste Rennen auf der großartigen Strecke von Assen stattfindet. Wir haben nun fast die Saisonmitte erreicht und reisen mit einer guten Position in der Gesamtwertung in die Niederlande. Wir müssen also konzentriert bleiben. Nach dem Test in Barcelona bin ich glücklich, denn er verlief sehr positiv für uns. Mein Gefühl für die Maschine war gut, darum denke ich, dass wir bei den nächsten Rennen schnell sein werden.»

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