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Dominique Aegerter nach Technik-Drama: «Nicht so weit weg»

Dominique Aegerter verpasste beim Supersport-WM-Auftakt in Australien trotz starker Aufholjagd die Punkte. Zwei Kurven vor dem Ziel streikte seine Kawasaki.

Supersport-WM

Im Artikel erwähnt


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Der Auftakt der Supersport-WM auf Phillip Island verlief für Dominique Aegerter ernüchternd. Nach seiner Rückkehr in die Klasse blieb der 35-jährige Berner im ersten Rennen ohne Punkte – und das trotz einer couragierten Aufholjagd.

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Schon bei den Tests hatte sich abgezeichnet, dass Aegerter und seine Kawasaki noch nicht auf Augenhöhe zur Konkurrenz agieren. Der Rückstand auf die Spitze war deutlich, die Umstellung auf die Ninja ZX-6R 636 verlangt Geduld. Immerhin zeigte der Schweizer im Warm-up einen kleinen Schritt nach vorne: Er unterbot erstmals in dieser Woche die Marke von 1:33 Minuten und hielt den Rückstand auf die Bestzeit unter einer Sekunde.

Schlechte Ausgangslage: Startplatz 23

Von Startplatz 23 ins Rennen gegangen, benötigte Aegerter einige Umläufe, um sich im dicht gedrängten Feld nach vorne zu arbeiten. Die Supersport-Kategorie präsentiert sich 2026 ausgeglichener denn je – Positionskämpfe kosten Zeit. Doch je länger das Rennen dauerte, desto besser kam der Kawasaki-Pilot in Fahrt.

Wenige Runden vor Schluss lag er in Schlagdistanz zu den Punkterängen, in der letzten Runde sogar auf Platz 14. Punkte waren für den ehemaligen Weltmeister greifbar nahe. Dann folgte die Ernüchterung: Zwei Kurven vor dem Ziel ging das Motorrad plötzlich aus. Aegerter rollte aus, brachte seine Maschine zwar noch über die Ziellinie, fiel aber aus den Top 15 heraus.

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Warum Aegerter optimistisch ist

«Natürlich war es nicht das Rennen, wie wir es erwartet hatten», bilanzierte Aegerter nüchtern. «Aber wir haben in jeder der 18 Runden viele Informationen gesammelt.» Besonders bitter sei das technische Problem in der Schlussrunde gewesen: «Leider hatten wir in der letzten Runde Pech, als das Motorrad plötzlich ausging. Wir untersuchen noch, was das Problem verursacht hat.»

«Abgesehen davon sind wir zuversichtlich, weil wir in Bezug auf die Rundenzeiten mit praktisch jedem Run näher an die Spitze heranrücken», erklärte er. Entscheidend sei nun, weiter Kilometer zu sammeln: «Wir müssen noch viele Runden mit der Kawasaki Ninja ZX-6R 636 zurücklegen. Wir müssen einfach fahren und Kilometer sammeln, um uns zu verbessern.»

Dass die Ergebnisliste seine Fortschritte nicht widerspiegelt, ärgert ihn – doch Aegerter bleibt kämpferisch: «Auch wenn die Ergebnisse das nicht zeigen, sind wir nicht so weit weg. Die Supersport-Kategorie mit den aktuellen Motorrädern ist sehr umkämpft.»

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Am Sonntag bietet sich beim zweiten Rennen die nächste Chance auf die ersten WM-Punkte mit Kawasaki. «Im Warm-up werden wir alles überprüfen, um sicherzustellen, dass alles funktioniert. Im Rennen werde ich alles geben, um ein gutes Ergebnis zu erzielen und die ersten Punkte mit Kawasaki zu holen.»

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Pos

Fahrer

Fahrer

Start Nr

Runden

Zeit

Bestzeit

Punkte

01

Albert Arenas

AS Racing Team

Albert Arenas

75

18

29:19,159

1:33,364

25

02

Aldi Satya Mahendra

AS Racing Team

Aldi Satya Mahendra

57

18

+4,937

0,000

20

03

Matteo Ferrari

WRP Racing

Matteo Ferrari

11

18

+13,967

1:33,551

16

04

Andrea Giombini

Motozoo by Madforce Dubai

Andrea Giombini

88

18

+50,953

1:35,202

13

05

Can Öncü

Pata Yamaha Ten Kate Racing

Can Öncü

61

18

+1:25,203

1:33,205

11

06

Roberto Garcia

Yamaha Motor France

Roberto Garcia

37

17

+1 Runde

1:33,181

10

07

Alessandro Zaccone

Ecosantagata Althea Racing Team

Alessandro Zaccone

16

17

+1 Runde

1:33,132

9

08

Lucas Mahias

Yamaha Motor France

Lucas Mahias

94

17

+1 Runde

1:33,354

8

09

Jeremy Alcoba

Kawasaki WorldSSP Team

Jeremy Alcoba

52

17

+1 Runde

1:33,443

7

10

Jaume Masiá

Orelac Racing VerdNatura

Jaume Masiá

5

17

+1 Runde

1:32,504

6

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