Petronas-Yamaha: Neues Team ist in Valencia startklar

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Das neue Petronas-Yamaha-Duo: Quartararo (li.) und Morbidelli

Das neue Petronas-Yamaha-Duo: Quartararo (li.) und Morbidelli

Nach 19 Jahren setzt Yamaha in der MotoGP-Klasse ein neues Kundenteam statt Tech3 ein. Morbidelli und Quartararo freuen sich auf die Zukunft bei Petronas-Yamaha.

Morgen beginnt ein neues Kapitel in der MotoGP-Geschichte, denn mit dem Petronas Sepang Yamaha Racing Team kommt erstmals ein Rennstall aus Malaysia in die Königsklasse. Teamprinzipal Razlan Razali hat von Tech3 die Rolle des einzigen Yamaha-Kundenteams übernommen, das 19 Jahre in der Königsklasse aktiv war und nie einen MotoGP-Sieg feiern konnte – trotz Piloten wie Edwards, Toseland, Spies, Dovizioso, Crutchlow, Smith, und Pol Espargaró und Zarco.

Das neue Petronas-Yamaha-Team wurde neu zusammengestellt, die zwei Startplätze kamen vom Ángel Nieto-Team und Jorge Martinez. Mit Wilco Zeeleberg kam von Movistar-Yamaha ein namhafter Teammanager. Das Team rollt morgen Dienstag in Valencia erstmals mit Franco Morbidelli und Fabio Quartararo auf die Piste.

«Ich bin sehr gespannt und aufgeregt», stellte Morbidelli fest. «Ich konnte heute in der Box schon beobachten, wie die Motorräder zusammengebaut wurden und wie das Team funktioniert. Es ist ein unglaubliches Gefühl. Ich kann es kaum erwarten, das Bike morgen erstmals zu fahren. Das Team hat bisher schon meinen Körper vermessen, damit die Yamaha für mich angepasst werden kann. ich kann mir vorläufig nicht vorstellen, wie sich dieses Motorrad fahren lässt. Um das zu erfahren, müssen wir die ersten Testrunden am Dienstag abwarten. Das Ziel bei diesem Test wird sein, so viel wie möglich über die YZR-M1-Yamaha in Erfahrung zu bringen und das Potenzial der Maschine einzuschätzen. Ich muss mich sicher an das Team gewöhnen und gleichzeitig auf der Piste so schnell wie möglich unterwegs sein.»

Fabio Quartararo steigt von der Moto2-Klasse auf, er hat auf Speed-up in Barcelona gewonnen, danach auch in Japan, aber dann wurde er wegen unzureichenden Luftdrucks im Hinterreifen disqualifiziert.

«Ich bin ganz aus dem Häuschen, die MotoGP wird ein neues Kapitel in meinem Leben. Morgen darf ich endlich mit diesem Motorrad losbrausen», freut sich der Franzose. «Ich bin wirklich gespannt, ich will diese Erfahrung genießen und lernen. Ich hoffe nur, dass die Bedingungen gut sind und dass wir vom Regen verschont bleiben. Denn alles wird neu für mich sein. Die Power, die Bremsen, die Elektronik und die Reifen. Es wäre deshalb hilfreich, wenn ich zuerst einmal auf trockener Fahrbahn fahren könnte. was das neue Team betrifft, so kann ich nur sagen, ich habe großartige Menschen getroffen. ich freue mich auf die Zusammenarbeit.»

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