Johann Zarco (Platz 17): «Die KTM ist total anders»

Von Petra Wiesmayer
MotoGP

Sein erster Tag als KTM-Werksfahrer hinterließ bei Johann Zarco gemischte Gefühle. Der Umstieg von einer Yamaha auf die KTM war für den Franzosen nicht ganz einfach. «Ich habe noch viel Arbeit vor mir», erklärte er.

Nach zwei Jahren beim Yamaha-Kundenteam Tech3 verbrachte Johann Zarco am ersten Testtag in Valencia auch seinen ersten Tag in einem Werksteam. Im Großen und Ganzen sei er zufrieden, sagte der Franzose am Dienstagnachmittag. «Immerhin war es erst der erste Tag und wir wissen, dass es noch einige Arbeit zu tun gibt. Ich habe aber das Gefühl, dass unser Team wichtige Schritte nach vorne machen kann. Das gibt mir ein Gefühl der Sicherheit.»

Nicht so glücklich war Zarco jedoch mit seinem neuen Arbeitsgerät. «Ich hatte das Gefühl, dass wir mit der Basis des Bikes ziemlich weit von dem entfernt sind, was mir in den vergangenen zwei Jahren gutes Gefühl gab, sobald ich auf die Strecke gegangen bin», gestand er. Zumindest sei die KTM aber «mehr oder weniger bequem.»

«Die Konzeption des Motorrads ist aber total anders als die, die ich in den vergangenen zwei Jahren in der MotoGP-WM kannte.»

Natürlich müsse er sich auch an das neue Team gewöhnen und das Team sich an ihn, betonte er. «Es wird etwas Zeit brauchen, bis wir all das einsetzen können, was wir haben. Heute hatten wir auch Pech mit dem Regen und mussten daher früher aufhören. Es gefällt mir hier aber sehr gut.»

Besonders genießt der 28-Jährige die Unterstützung eines Werksteams. Er ist sicher, dass das Team ein sehr großes Potenzial hat. Für ihn müsse am Bike aber noch viel geändert werden, bis er sich wohlfühle. «Wir müssen die richtige Basis des Bikes finden. Das ist kein Drama, weil es heute erst der erste Tag ist und das Bike ist total anders als das, was ich bisher kannte.»

«Sobald wir eine gute Basis gefunden haben, hoffe ich, dass es morgen trocken ist, damit wir auf einem besseren Level starten können und auch die Rundenzeit schneller wird. Es ist aber gut zu wissen, dass wir die Mittel haben, etwas zu erreichen. Ich muss auch eine gute Leistung bringen und gut fahren und gute Informationen an das Team weitergeben.»

Als größten Schwachpunkt des Bikes bezeichnete Zarco (sein neuer Crew-Chief ist Marcus Eschenbacher) das Fahrverhalten am Kurveneingang, er lobte aber gleichzeitig, dass er keinerlei Probleme mit einem durchdrehenden Hinterrad hatte. «Der Kurveneingang war der schwierigste Teil für mich. Deswegen war ich auch etwas langsam.»

Ergebnis Valencia-Test, 1. Tag

1. Viñales, Yamaha, 1:31,416
2. Márquez, Honda, 1:31,718
3. Rossi, Yamaha, 1:31,845
4. Dovizioso, Ducati, 1:31,846
5. Bradl, Honda, 1:32,015
6. Morbidelli, Yamaha, 1:32,085
7. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:32,095
8. Petrucci, Ducati, 1:32,100
9. Pol Espargaró, KTM, 1:32,179
10. Pirro, Ducati, 1:32,220
11. Bagnaia, Ducati, 1:32,396
12. Rins, Suzuki, 1:32, 402
13. Nakagami, Honda, 1:32,539
14. Miller, Ducati, 1:32,555
15. Mir, Suzuki, 1.32,787
16. Rabat, Ducati, 1:32,834
17. Zarco, KTM, 1:32,835
18. Lorenzo, Honda, 1:32,959
19. Iannone, Aprilia, 1:33,291
20. Abraham, Ducati, 1:33,301
21. Smith, Aprilia, 1:33,709
22. Folger, Yamaha, 1:33,810
23. Quartararo, Yamaha, 1:33,850
23. Syahrin, KTM, 1:34,233

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