Alex Rins (Suzuki/1.): «Eine Explosion der Emotionen»

Von Nora Lantschner
MotoGP
Alex Rins überquerte die Ziellinie als Erster

Alex Rins überquerte die Ziellinie als Erster

«Du musst für ein Spektakel sorgen», sagte sich Alex Rins im Rennen von Austin – und genau das tat der Suzuki-Werksfahrer. Auf dem COTA besiegte er Valentino Rossi und feierte seinen ersten MotoGP-Sieg.

Marc Márquez, der König von Austin, ist geschlagen. Nach dem Sturz des Repsol-Honda-Stars war der Weg frei für den ersten MotoGP-Erfolg von Alex Rins – der übrigens selbst eine besondere Verbindung zum «Circuit of the Americas» hat, wo er 2013 in der Moto3-Klasse den ersten GP-Sieg seiner Karriere feierte und 2016 auch in der Moto2-Kategorie siegreich war.

«Das ist ein unglaubliches Gefühl. Ich kann meine Emotionen nicht beschreiben, all diese Emotionen explodierten einfach, als ich die Ziellinie überquert habe», strahlte Rins nach seinem Premierensieg in der Königsklasse, den er sich gegen Valentino Rossi hart erkämpfen musste.

«Ehrlich gesagt, mein Feeling war das Wochenende über nicht das beste. Wir hatten ein bisschen Probleme damit, das Motorrad in in den engen Ecken zu stoppen. Aber als das Rennen losging, habe ich versucht alles zu vergessen und einfach zu fahren», erzählte Rins, der aus der dritten Reihe gestartet war.

«In den ersten Runden habe ich viele Plätze gut gemacht, das war wichtig. Als ich hinter Valentino war, lag der Abstand bei ungefähr 1,5 sec und ich habe mir gesagt: 'Komm schon, Alex. Du musst heran kommen und für ein Spektakel sorgen.' Am Ende war es so», freute sich der 23-jährige Spanier. «Ich habe die Lücke geschlossen und ihn beobachtet. Als er einen kleinen Fehler gemacht hat, ging ich an ihm vorbei. Die letzte drei, vier Runden lag ich in Führung. In Turn 11 habe ich dann auf der Bremse einen kleinen Fehler gemacht und ich dachte schon: 'Jetzt wird er dich überholen und dann auf der Geraden... Tschüss.' Aber er folgte mir und ging auch weit.»

Trotzdem zitterte Rins bis zum Schluss um den ersten Suzuki-Sieg seit dem Erfolg von Maverick Viñales in Silverstone im Jahr 2016 «Ich habe versucht, in der letzten Runde ruhig zu bleiben, weil ich wusste, dass Valentino sehr viel Erfahrung in diesen Situationen hat. Ich bin super happy, Suzuki verdient sich diesen Sieg, zusammen haben wir ihn uns verdient. Wir müssen so weitermachen», betonte er.

Für seinen Arbeitgeber fand der Suzuki-Werksfahrer in der Stunde des Erfolgs lobende Worte: «Dieser Sieg ist unglaublich für Suzuki. Sie arbeiten sehr hart, das ist mein drittes Jahr mit ihnen. Im Vorjahr waren wir gegen Ende der Saison sehr stark und in der Vorsaison haben wir wirklich hart gearbeitet, um ein konkurrenzfähiges Bike zu haben, um unser Motorrad aus dem Vorjahr zu verbessern. Wir haben es geschafft. Wir haben uns nicht um eine Sekunde verbessert, aber drei, vier Zehntel – nach 20 Runden sind das viele Sekunden. Am Ende ist es unglaublich, ich habe hier meinen ersten MotoGP-Sieg geschafft. Ich hoffe, dass ich noch mehr Rennen auf diesem Level fahren kann.»

Der WM-Stand nach 3 Rennen:

1. Dovizioso 54
2. Rossi 51
3. Rins 49
4. Márquez 45
5. Petrucci 30
6. Miller 29
7. Nakagami 22
8. Crutchlow 19
9. Pol Espargaró 18
10. Quartararo 17

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