Valentino Rossi vor Mugello-GP: «Mehr als Maximum»

Von Nora Lantschner
Heimspiel für Valentino Rossi

Heimspiel für Valentino Rossi

Valentino Rossi versammelt in Mugello eine riesige Fangemeinde. Auch deshalb ist der Italien-GP «das speziellste Rennen der Saison», so der Yamaha-Star. Was kann er auf der M1 zeigen?

Vor seinem Heimspiel in Mugello trennen Valentino Rossi 23 Punkte von WM-Leader Marc Márquez (Honda). Auf der 5,2 km langen Rennstrecke in der Toskana blickt der neunfache Weltmeister auf eine stolze Bilanz zurück: Zu den sieben Siegen in der «premier class» – aus seiner beeindruckenden Serie von 2002 bis 2008 – kommen zwei Erfolge aus den kleineren Klassen dazu. Kein anderer Fahrer schaffte mehr als neun Mugello-Siege.

«Mugello ist das speziellste Rennen der Saison – für mich und mehr oder weniger alle italienischen Fahrer», schwärmte der 40-jährige Lokalmatador. Die Atmosphäre am Sonntag sei mit dem F1-Klassiker von Monaco vergleichbar. «Misano ist auch großartig und fast bei mir zu Hause, aber hier ist es nochmal spezieller. Die Strecke ist fantastisch, anders als die anderen. Auch die Atmosphäre mit den ganzen Fans an der Strecke... Was man sieht, vor allem am Sonntag, weckt viele Emotionen. Es ist also wichtig, mehr als das Maximum zu geben», betonte er.

Kommt das flüssige Streckenlayout der Yamaha entgegen? «Es ist immer schwierig, das vor dem Wochenende zu sagen. Im letzten Jahr war es nicht allzu schlecht, ich war ziemlich stark. Wir müssen sehen, wie es in diesem Jahr läuft. Es sieht so aus, als hätten wir uns in einigen Bereichen verbessert, aber alle Motorräder haben sich verbessert. Es hängt von vielen Dingen ab, von all den kleinen Details, die das Wochenende über passieren», erklärte der neunfache Weltmeister.

In Sachen Topspeed hinkt die M1 der Konkurrenz aber immer wieder hinterher – und Mugello weist eine 1141 m lange Gerade auf. «Die Yamaha fährt sich sehr gut und ich glaube, dass wir uns im Vergleich zum Vorjahr in einigen Aspekten verbessert haben. Wir leiden ein bisschen auf den Geraden – und hier ist die Gerade sehr lang. Aber wir müssen versuchen, in jeder Kurve und in jedem Sektor das Maximum herauszuholen, um einen guten Speed zu haben. Es gibt viele Schikanen, die Kurven sind schnell. Auf dem Papier ist eine gute Strecke für unser Bike. Wir werden es versuchen. Dabei ist die Arbeit in der Box sehr wichtig, um am Sonntag konkurrenzfähig zu sein», betonte der «Doctor».

WM-Stand nach 5 von 19 Rennen:

1. Márquez 95. 2. Dovizioso 87. 3. Rins 75. 4. Rossi 72. 5. Petrucci 57. 6. Miller 42. 7. Crutchlow 34. 8. Morbidelli 34. 9. Pol Espargaró, 31. 10. Maverick Viñales 30. 11. Nakagami 29. 12. Quartararo 25. 13. Aleix Espargaró 22. 14. Lorenzo 16. 15. Zarco 10. 16. Bagnaia 9. 17. Mir 8. 18. Oliveira 8. 19. Bradl 6. 20. Iannone 6.

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