Aleix Espargaró (9.): Stärken von Yamaha und Aprilia

Von Nora Lantschner
Aleix Espargaró: Fünfter Freitag in Folge in den Top-10

Aleix Espargaró: Fünfter Freitag in Folge in den Top-10

Aleix Espargaró war nicht überrascht darüber, dass er mit der Aprilia als Neunter auch in Sepang in den Top-10 mitmischt: «Wir haben unsere Konkurrenzfähigkeit auf den letzten fünf Strecken gezeigt.»

Auf Phillip Island hatten Andrea Iannone und Aleix Espargaró mit den Plätzen 6 und 10 für das bisher beste Aprilia-Ergebnis in der MotoGP-WM gesorgt, in Sepang war es am Freitag einmal mehr der Spanier, der es auf der RS-GP vorläufig in die Top-10 schaffte, während sein italienischer Teamkollege im FP2 zu Sturz kam. Iannone hatte zuvor aufgrund technischer Probleme Zeit verloren.

Aleix Espargaró war nach Platz 6 im FP2 und Platz 9 in der kombinierten Zeitenliste zufrieden: «Insgesamt bin ich glücklich mit dem Tag, ich fühle mich gut auf dieser Strecke. Ich glaube, dass wir auf den letzten fünf Strecken unsere Konkurrenzfähigkeit gezeigt haben, wir waren an jedem Freitag immer in den Top-10», unterstrich er.

«Abgesehen von Quartararo, der eine erstaunliche Bestzeit gefahren ist, war der Rest nicht so weit weg», ergänzte der Aprilia-Werksfahrer, der die Yamaha-Piloten auf dem 5,543 km langen Sepang Interantional Circuit im Vorteil sieht. «Ich glaube, dass Yamaha in der besten Position ist. Sie haben jede Menge Traktion. Ich war in der Lage, ein bisschen mit Quartararo und Viñales zu fahren, und es sieht so aus, als hätten sie bei der Traktion einen Vorteil. Auch auf gebrauchten Reifen beschleunigen sie stark.»

Aber auch die RS-GP komme in Sepang gut zurecht, erzählte der ältere Bruder von KTM-Pilot Pol Espargaró. «Die Aprilia funktioniert gut. Der Motor scheint hier auch nicht so schlecht zu sein», freute sich Aleix. Darüber war er auch nicht sonderlich überrascht: «Das größte Problem der RS-GP ist die Beschleunigung von Null. Hier in Sepang beschleunigen wir bei den zwei härtesten Beschleunigungsphase aus dem zweiten Gang. Außerdem ist der Grip niedrig, du kannst also nicht wirklich die gesamte Power des Motorrads ausschöpfen. Deshalb sind wir stark. Es gibt auch viele schnelle Kurve, in denen ich mich mit dem Bike stark fühle.»

Espargaró weiter: «Ich glaube aber, dass das Level, das ich zeige, ähnlich zu dem aus den letzten fünf Rennen ist. Da waren wir an jedem einzelnen Freitag in den Top-10. Für mich ist diese Stabilität das Wichtigste – nicht nur ein Rennen oder eine Session. Wir waren an jedem Freitag in den Top-10 und haben in den Rennen – abgesehen von dem, wo wir ein Problem mit dem Motor hatten – immer um die Top-10 gekämpft. Ich bin zufrieden, in dieser letzten Phase der Saison genieße ich es mit dem Motorrad ein bisschen mehr.»

Was ist im Qualifying am Samstag möglich? «Es wird nicht einfach. Ich glaube, dass wir die Rundenzeit verbessern können, denn ich bin meine 1:59,707 min auf dem Medium-Reifen gefahren. Ich glaube, ich war der einzige Fahrer, der die schnelle Runde am Nachmittag mit einem Medium gefahren ist. Das ist sehr gut für das Rennen. Wir werden am Samstagmorgen sehen, ob ich mit einem Soft-Hinterreifen näher an die 1:58 min komme», meinte Aleix.

MotoGP-Ergebnis, FP2, Sepang:

1. Quartararo, Yamaha 1:58,576 min
2. Dovizioso, Ducati, + 0,630 sec
3. Rossi, Yamaha, + 0,708
4. Morbidelli, Yamaha, + 0,926
5. Miller, Ducati, + 1,017
6. Aleix Espargaró, Aprilia, + 1,131
7. Crutchlow, Honda, + 1,135
8. Bagnaia, Ducati, + 1,198
9. Viñales, Yamaha, + 1,269
10. Rins, Suzuki, + 1,273
11. Mir, Suzuki, + 1,408
12. Petrucci, Ducati, + 1,481
13. Márquez, Honda, + 1,639
14. Zarco, Honda, + 1,692
15. Abraham, Ducati, + 1,901
16. Pol Espargaró, KTM, + 2,082
17. Lorenzo, Honda, + 2,129
18. Iannone, Aprilia, + 2,614
19. Kallio, KTM, + 3,441
20. Syahrin, KTM, + 3,853

MotoGP, kombinierte Zeitenliste nach FP2, Sepang:

1. Quartararo, Yamaha 1:58,576 min
2. Morbidelli, Yamaha, + 0,534 sec
3. Dovizioso, Ducati, + 0,630
4. Viñales, Yamaha, + 0,642
5. Rossi, Yamaha, + 0,708
6. Márquez, Honda, + 0,941
7. Rins, Suzuki, + 0,970
8. Miller, Ducati, + 1,017
9. Aleix Espargaró, Aprilia, + 1,131
10. Crutchlow, Honda, + 1,135
11. Bagnaia, Ducati, + 1,198
12. Mir, Suzuki, + 1,408
13. Petrucci, Ducati, + 1,481
14. Zarco, Honda, + 1,692
15. Abraham, Ducati, + 1,901
16. Pol Espargaró, KTM, + 2,082
17. Lorenzo, Honda, + 2,129
18. Iannone, Aprilia, + 2,596
19. Syahrin, KTM, + 3,003
20. Kallio, KTM, + 3,383

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