Leclerc: Der nächste MotoGP-Fan unter den F1-Stars

Von Vanessa Georgoulas
MotoGP
Zwei Jungstars beim Helmtausch: Fabio Quartararo und Charles Leclerc

Zwei Jungstars beim Helmtausch: Fabio Quartararo und Charles Leclerc

Der inzwischen legendäre Fahrzeugtausch zwischen den Superstars Valentino Rossi und Lewis Hamilton weckte auch bei Formel-1-Jungstar Charles Leclerc die Lust auf eine MotoGP-Probefahrt. Aber spielt Ferrari mit?

Im Dezember ging für F1-Champion Lewis Hamilton ein Kindheitstraum in Erfüllung: In Valencia durfte der sechsfache Weltmeister auf der Yamaha M1 von MotoGP-Superstar Valentino Rossi ausrücken. Und der Mercedes-Pilot hinterliess einen starken Eindruck, wie Lin Jarvis, Managing Director von Yamaha Motor Racing, hinterher erklärte.

«Wie viele Vierrad-Champions steigen schon auf die M1, gehen auf die Piste und machen eine gute Figur?», schwärmte der Engländer, der weiss: «Es ist wirklich schwierig, ein Motorrad schnell zu bewegen, vor allem, wenn man auf einem Werksbike der MotoGP-WM auf einer Rennstrecke unterwegs ist.»

Auch der neunfache Motorrad-Weltmeister Rossi lobte den Formel-1-Star ausgiebig. Und Hamilton selbst schwärmte auf Instagram: «Alles, was ich sagen kann, ist, dass es monumental war. Es lief für uns beide grossartig, es gab nicht das geringste Problem und wir haben den besten Tag überhaupt erlebt.»

Auch für Ferrari-Star Charles Leclerc käme ein Test auf einem Bike der Königsklasse der Motorrad-WM in Frage, wie er bei der Autosport international Show verriet. Der Monegasse, der im Vorjahr in Mugello schon als Zuschauer MotoGP-Luft schnupperte und in Abu Dhabi seinen Helm mit Fabio Quartararo tauschte, beteuerte: «Ich würde das liebend gerne einmal ausprobieren und eine MotoGP-Maschine steuern, denn ich mag Motorräder ganz allgemein. Aber ich bin mir nicht sicher, ob Ferrari da mitspielen würde. Da müsste ich erst um Erlaubnis bitten, und ich weiss nicht, ob das Team diese erteilen würde.»

Darüber hinaus würde für den 22-Jährigen auch ein Rallye-Gastspiel in Frage kommen. Auf die Frage, ob er in der Formel-1-freien Zeit auch gerne andere Rennen oder Meisterschaften ausprobieren würde, erklärte er gewohnt offen: «Warum nicht, aber ehrlich gesagt, bin ich ein bisschen besessen von der Formel 1. Ich würde also gerne noch mehr GP haben in der rennfreien Zeit. Aber wenn ich etwas Anderes wählen muss, wäre das wahrscheinlich das Rallye-Fahren. Das ist ziemlich anders als im Kreis zu fahren, deshalb würde ich das gerne ausprobieren.»

Vorerst will er sich aber ganz auf die Formel 1 konzentrieren. Und schon in diesem Jahr nach der Titelkrone greifen. «Ich weiss, das ist sehr optimistisch, aber ich stecke mir immer hohe Ziele und gebe alles, um zu gewinnen. Ich fahre für den besten Rennstall der Welt und will Ferrari geben, was das Team verdient», erklärte Leclerc. «Aber ich warte auch gerne auf 2021, wenn ich dann den Titel auf sicher habe.»

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