Lucio Cecchinello: «Crutchlow verteidigt Territorium»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Cal Crutchlow in Sepang

Cal Crutchlow in Sepang

Bei LCR hängt zwischen Crutchlow und Nakagami der Haussegen schief. Teamchef Lucio Cecchinello hat Verständnis für das Gehabe seines britischen Siegfahrers.

Bei LCR-Honda fahren Cal Crutchlow und Takaaki Nakagami das dritte Jahr nebeneinander, aber der Brite erzählte letztes Jahr er habe kein Verhältnis mehrt zum japanischen Teamkollegen, und er habe sich auch keine 2020-Werks-Honda verdient, weil er bisher nur einen einzigen fünften Platz vorzuweisen habe.

Schwer zu sagen, wann genau die Freundschaft zwischen Cal und Taka abgekühlt ist, denn in der ersten Saison zeigte sich Crutchlow gegenüber dem Rookie 2018 noch recht hilfsbereit. Aber im Frühjahr 2029 lag Nakagami in der WM-Tabelle mehrmals vor Crutchlow, das war sicher nicht im Sinne des 34-jährigen Haudegen, zumal der Japaner eine 2028-Maschine steuerte.
LCR-Honda-Teambesitzer Lucio Cecchinello muss manchmal den Friedensstifter spielen und die beiden MotoGP-Fahrer unter einen Hut bringen. «
«Irgendwann sind sie einmal in einem Training gemeinsam auf der Piste gewesen», sagt Cecchinello, «Dann hat einer das Gas zugedreht, dann der andere. Nicht unbedingt, weilk der Teamkollege dahinter war. Es war eine persönliche Sache, man hat sich vorgeworfen, dass der eine die Runde des anderen zerstört habe. Von diesem Tag an hat ihre bis dahin gutes Verhältnis gelitten. Meine Pflicht ist es, die bestmögliche Atmosphäre zwischen den zwei Teams und den zwei Piloten sicherzustellen.»
«Ich weiß, was Cal meinte, als er sagte, Taka verdiene für 2020 keine aktuelle Werksmaschine. Denn Cal selbst ist mehrmals aufs Podest gefahren, bevor er bei uns im Satellitenteam eine Werks-Honda bekommen hat. Deshalb wollte er deutlich machen, dass auch Taka aufs Podest fahren muss und dass ein einzelner fünfter Platz nicht ausreicht. Ich habe Verständnis für die Meinung von Cal, aber man weiß auch, dass es heute schwieriger ist für einen Fahrer aus einem Kundenteam, Podestplätze er erzielen. Man muss berücksichtigen, dass die meisten MotoGP-Fahrer eine starke Persönlichkeit haben, sonst wären die nicht der richtige Person für diesen Job. ich glaube, Cal wollte auch ein bisschen sein Territorium und seine Leadership verteidigen. Das ist menschlich. Das ist normal. Cal hat eine ungewöhnliche Persönlichkeit. Aber ich halte das für eine Qualität, denn er sagt, was er denkt, er ist gerade heraus. Wir stimmen manchmal zu, manchmal nicht. Aber das ist in Ordnung so.»

MotoGP-IRTA-Test Sepang, Sonntag, 9. Februar:

1. Fabio Quartararo, Yamaha, 1:58,349 min
2.
Cal Crutchlow, Honda, 1:58,431 min, + 0,082 sec
3. Alex Rins, Suzuki, 1:58,450, + 0,101
4. Francesco Bagnaia, Ducati, 1:58,502, + 0,153
5. Valentino Rossi, Yamaha, 1:58,541, + 0,192
6. Danilo Petrucci, Ducati, 1:58,606, + 0,257
7. Pol Espargaró, KTM, 1:58,610, + 0,261
8. Jack Miller, Ducati, 1:58,616, + 0,267
9. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:58,694, + 0,345
10. Joan Mir, Suzuki, 1:58,736, + 0,387
11. Miguel Oliveira, KTM, 1:58,764, + 0,415
12. Marc Márquez, Honda, 1:58,772, + 0,423
13. Franco Morbidelli, Yamaha, 1:58,838, + 0,489
14. Andrea Dovizioso, Ducati, 1:58,859, + 0,510
15. Johann Zarco, Ducati, 1:58,951, + 0,602
16. Alex Márquez, Honda, 1:59,042, + 0,693
17. Brad Binder, KTM, 1:59,104, + 0,755
18. Maverick Viñales, Yamaha, 1:59,169, + 0,820
19. Tito Rabat, Ducati, 1:59,549, + 1,200
20. Jorge Lorenzo, Yamaha, 1:59,697, + 1,348
21. Bradley Smith, Aprilia, 1:59,841, + 1,492
22. Takaaki Nakagami, Honda, 1:59,860, + 1,511
23.
Iker Lecuona, KTM, 1:59,898, + 1,549
24. Sylvain Guintoli, Suzuki, 2:00,100, + 1,751
25. Mika Kallio, KTM, 2:00,148, + 1,799

MotoGP-IRTA-Test Sepang, kombinierte Zeitenliste:

1. Fabio Quartararo, Yamaha, 1:58,349 min
2. Cal Crutchlow, Honda, 1:58,431 min, + 0,082 sec
3. Alex Rins, Suzuki, 1:58,450, + 0,101
4. Francesco Bagnaia, Ducati, 1:58,502, + 0,153
5. Valentino Rossi, Yamaha, 1:58,541, + 0,192
6. Danilo Petrucci, Ducati, 1:58,606, + 0,257
7. Pol Espargaró, KTM, 1:58,610, + 0,261
8. Jack Miller, Ducati, 1:58,616, + 0,267
9. Dani Pedrosa, KTM, 1:58,662, + 0,313
10. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:58,694, + 0,345
11. Joan Mir, Suzuki, 1:58,731, + 0,382
12. Miguel Oliveira, KTM, 1:58,764, + 0,415
13. Marc Márquez, Honda, 1:58,772, + 0,423
14. Franco Morbidelli, Yamaha, 1:58,831, + 0,482
15. Andrea Dovizioso, Ducati, 1:58,859, + 0,510
16. Maverick Viñales, Yamaha, 1:58,893, + 0,544
17. Johann Zarco, Ducati, 1:58,951, + 0,602
18. Alex Márquez, Honda, 1:59,042, + 0,693
19. Brad Binder, KTM, 1:59,104, + 0,755
20. Tito Rabat, Ducati, 1:59,549, + 1,200
21. Jorge Lorenzo, Yamaha, 1:59,697, + 1,348
22. Bradley Smith, Aprilia, 1:59,841, + 1,492
23. Takaaki Nakagami, Honda, 1:59,860, + 1,511
24. Iker Lecuona, KTM, 1:59,898, + 1,549
25. Sylvain Guintoli, Suzuki, 2:00,100, + 1,751
26. Mika Kallio, KTM, 2:00,148, + 1,799
27. Lorenzo Savadori, Aprilia, 2:03,150, + 4,801
28. Takuya Tsuda, Suzuki, 2:03,674, + 5,325

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