Für KTM-Fahrer Remy Gardner war der Renntag beim Thailand-GP durchwachsen. Der Australier hatte eine gute Anfangsphase in Buriram, doch dann stürzte er und musste das Rennen aufgeben.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Remy Gardner war mit dem MotoGP-Bike bisher noch nicht in Thailand gefahren, darum ging es zunächst um das Anfreunden mit der 4,554 km langen Piste in Buriram. Im Qualifying fuhr der MotoGP-Rookie auf den 18. Startplatz – im Trockenen. Für das Rennen hatte sich der 24-Jährige eine Platzierung in den Punkten ausgerechnet.
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Doch am Sonntag beherrschte das Wetter am Chang International Circuit das Geschehen. Starke Regenschauer sorgten immer wieder für Verschiebungen des Rennstarts. Mit fast einer Stunde Verspätung ging es dann bei sehr nassen Bedingungen in den 17. GP des Jahres. Gardner startete gut und fuhr zeitweise auf Position 12. In Runde 12 von 25 stürzte der Tech3-Fahrer dann in Kurve 1. "Es hat Spaß gemacht. Ich hatte in den ersten paar Runden wirklich Freude, auch wenn es auf den Geraden furchteinflößend war, denn ich konnte absolut nichts sehen", schilderte Gardner seinen Renntag. "Das Bike fühlte sich am Anfang sehr gut an, aber ich glaube, die Jungs haben sich beim Luftdruck im Vorderreifen etwas verkalkuliert, wodurch der Druck dann bis zum Mond anstieg."
Der Moto2-Champion des Vorjahres weiter: "Am Anfang fuhr ich gute Rundenzeiten, aber als ich diese Probleme bekam, blockierte das Vorderrad sogar auf der Geraden beim Anbremsen. Die Jungs um mich herum machten immer mehr Druck und dann bin ich gestürzt."
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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"Mit dem Gefühl vom Anfang des Rennens hätten wir die Top-10 erreichen können. Leider haben wir zu wenig Erfahrung im Nassen", ärgerte sich der zukünftige Yamaha-Superbike-WM-Fahrer. "Die Streckenbedingungen waren etwas verrückt, einige Jungs hatten auf der Geraden ihre Schreckmomente, so war es bei Morbidelli und Aleix. Es war wirklich beängstigend, aber hat auch Spaß gemacht."
Was glaubt Remy, wäre an diesem Tag möglich gewesen? "Ich hätte ganz sicher ein Top-10-Ergebnis eingefahren. Ich fühlte mich super stark und ich habe ja gesehen, wo Aleix am Ende gelandet ist", so der Australier. "Anfangs war es nicht so leicht, mit den Bedingungen klar zu kommen, aber ich kam dann immer besser ins Rennen." "Hoffentlich können wir auf Phillip Island noch einmal zeigen, was geht. Ein gutes Ergebnis zum Ende wäre etwas Wunderbares", blickte der KTM-Fahrer auf sein Heimrennen voraus.
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