Stoner tankt Kraft im Schweizer Skiort

Von Colin Young
MotoGP
Casey Stoner hat in Verbier einen Boxsack zur Verfügung

Casey Stoner hat in Verbier einen Boxsack zur Verfügung

Entspannen in einem ruhigen Dorf in den Bergen, skifahren und auf das Baby warten – so sieht der derzeit der Alltag von Wahlschweizer Casey Stoner aus.

MotoGP-Weltmeister Casey Stoner ist früher als in anderen Jahren vom Winterurlaub in Australien nach Europa zurückgekehrt. Das lag weniger am zweiten WM-Titel der Karriere für den Honda-Werkspiloten, sondern am privaten Bereich. Stoners Frau Adriana ist hochschwanger, das Baby soll in der Schweiz, der Wahlheimat des Ehepaars, zu Welt kommen. Geburtstermin ist der 12. Februar.

Stoner mietete sich für den Winter ein prächtiges Chalet in Verbier, einem Skiort im französisch sprechenden Teil der Schweiz. Beim Besuch von SPEEDWEEK in Verbier ist auch Supersport-Weltmeister Chaz Davies anzutreffen, den Briten und Stoner verbindet eine langjährige Freundschaft.

«Wir sind gemeinsam auf die Skipisten gegangen», erklärt der MotoGP-Weltmeister. «Es ging in erster Linie um den Spass. Chaz fährt Snowboard, ich bevorzuge die Skier. Die grosse Seehöhe (Anm.: Verbier liegt auf 1500 m ü. M.) ist gut für unser Training», erklärt der Australier und weist auch auf einen Boxsack im verschneiten Vorgarten hin.

«Wir lieben die Schweiz, ich mag die Berge sehr. Ich habe drei Jahre in Monaco gelebt und es jeden Tag gehasst. Ich brauche ein bisschen Wildnis», sagt Stoner, der im europäischen Sommer während der Saison in der Nähe des Genfer Flughafens lebt.

Auf seine überragende letzte Saison angesprochen, stellt Stoner fest: «Das war mit Sicherheit meine beste Saison. Bei meinem ersten Titel 2007 haben alle nach Ausreden gesucht und vor allem Ducati und Bridgestone für den Erfolg verantwortlich gemacht. 2011 hatte ich viel mehr Gegner und sie auf der Strecke besiegt, das gibt mehr Genugtuung.»

Was Casey Stoner gegen das Leben in einer Grossstadt hat, warum er Teamkollege Dani Pedrosa mangelnde Konstanz vorwirft und warum er über die Irrwege von Ducati den Kopf schüttelt, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von SPEEDWEEK: jetzt für 2,20 Euro / 3,80 Franken im Zeitschriftenhandel!

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