«Ein laues Lüftchen»
Zwischen Hersteller Suter und Forward Racing hängt der Haussegen schief. Nun wehrt sich Eskil Suter gegen die Vorwürfe von Colin Edwards.
Colin Edwards hat seine Suter-BMW in letzter Zeit mehrmals als"Scheisshaufen" bezeichnet, im Brünn-Qualifying kam der "Texas Tornado"über Startplatz 15 mit 4 sec Rückstand auf WM-Leader Jorge Lorenzo nichthinaus.
"Colin ist kein Tornado, sondern höchstens ein laues Lüftchen", erklärteChassis-Lieferant Eskil Suter. Dann kramte er Datenaufzeichnungen vomBrünn-Test 2011 hervor. "Schau her, Mika Kallio war als Testfahrer inBrünn im Vorjahr in jeder Kurve 5 km/h schneller als Edwards jetzt",stellte Suter verärgert fest. "Dabei hatte Mika damals einen deutlichschwächeren Motor. Da geht es um Mut, nicht um die richtige Einstellungder Traktionskontrolle."
Obwohl der Amerikaner in der nächsten Saison bei Forward Racingweitermacht, dürfte dies kaum erneut auf Suter-BMW passieren. DieItaliener stehen für dieses Jahr beim Schweizer Hersteller in derKreide. Suter: "Forward hat bei uns Rechnungen für 430 000 Euro offen."
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