Sachsenring: Der nächste Umbau hat begonnen

Von Oliver Feldtweg
MotoGP
Symbolischer Spatenstich am Sachsenring

Symbolischer Spatenstich am Sachsenring

Auf dem Sachsenring werden wieder 3 Millionen Euro für eine Verbesserung der Infrastruktur investiert. Bis zum WM-Lauf im Juli wird alles fertiggestellt.

Am 19. April ist Baustart für die nächste Großinvestition des ADAC Sachsen auf dem Sachsenring. Durch die Errichtung von mehr als 3000 Parkplätzen werden bessere Voraussetzungen für Offizielle und Besucher geschaffen. «Damit setzt der ADAC Sachsen ein deutliches Zeichen für den Erhalt des Sachsenrings als international bedeutenden Motorsportstandort und wichtigen Wirtschaftsfaktor in Sachsen», erklärte Klaus Klötzner, Vorstandsmitglied für Sport beim ADAC Sachsen. Der schlechte Zustand der existierenden Stellflächen und die fehlende Anzahl von genügend Parkflächen waren in den Vorjahren beim Motorrad-WM-Lauf regelmässig Kritikpunkte sowohl der Gäste als auch der Fahrer und Teams. Bereits zum ADAC GT Masters Rennen vom 7. bis 9. Juni auf dem Sachsenring soll der erste Teilbereich der Parkplätze nutzbar sein. Unter Einbeziehung der Parkplätze P6 und P10 verfügt der Sachsenring nunmehr in unmittelbarer Rennstreckennähe mehr als 4000 Stellplätze, welche auch bei widrigen Witterungsbedingungen benützt werden können.
 

Mit einem symbolischem Spatenstich am Rande des 95.000 Quadratmeter großen Geländes hat der ADAC Sachsen den Startschuss für die mehr als 3000 befestigten Parkplätze und teilbefestigte Stellflächen gegeben. Rund 3 Millionen Euro gibt der ADAC Sachsen dafür aus. «Wenn wir dieses Grundstück jetzt nicht gekauft hätten, würde vielleicht in zwei Jahren ein Industriebetrieb hier entstehen und die erforderlichen Parkplätze in unmittelbarer Ringnähe wären komplett verloren», sagt ADAC-SachsenVorstand Klaus Kötzner.

Weiter investiert der ADAC in seinen 1998 erbauten Turm mit der runden Glaskanzel. Die umfangreiche Sanierung im Innenbereich bedeutet die Erneuerung der Heizungs- und Elektroanlagen, die Vergrößerung der Toiletten und den Einbau eines Fahrstuhls. «Damit wird Barierrefreiheit geschaffen», ergänzte Klaus Klötzner.

Klötzner weiter: «Wir planen den Turm am Mittwoch und vielleicht auch Donnerstag beim Motorrad-GP für die Fans zu öffnen, um einen ungehinderten Blick auf die Flächen des Fahrerlagers werfen zu können. Dies kann dann bei Kaffee und Kuchen oder auch einem kühlen Blonden erfolgen.»
 
Im Juni 2013 sollen die ersten Flächen befahrbar sein, dann fährt die ADAC GT Masters-Serie auf dem Sachsenring. Der komplette Umbau der Flächen am ehemaligen Möbel-Walther-Standort soll pünktlich zum Grand Prix im Juli fertig sein.

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