Sachsenring-GP: Deutsche Erfolge sind wichtig

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Sachsenring: Kommen 2013 mehr Zuschauer?

Sachsenring: Kommen 2013 mehr Zuschauer?

Wolfgang Streubel, Geschäftsführer des Sachenring-GP-Promoters SRM, will mehr Zuschauer aus dem Westen und aus den Nachbarländern anlocken.

Die Sachsenring Rennstrecken-Management Gmbh (SRM) tut als Promoter alles, um jene 10.000 Zuschauer wieder zum WM-Lauf zu locken, die 2012 im Vergleich zu den Vorjahren ferngeblieben sind. Wegen der höheren Eintrittspreise, des verspätet gestarteten Vorverkaufs – und wegen des am Samstag schlechten Wetters. SRM-Geschäftsführer Wolfgang Streubel, Bürgermeister von Gersdorf, nimmt Stellung.



Ein altes Problem für den Veranstalter des Sachsenring-GP: Warum kommen nicht einmal 10 Prozent der Zuschauer aus den alten Bundesländern? Oder aus Österreich und der Schweiz?

Ja, darum bemühen wir uns jetzt mit verschiedenen Werkeaktionen. Zum einen versuchen wir, die anderen zwei grossen Ticketanbieter in Deutschland ins Boot zu holen. Das sind CTS Eventim, die ja die auch in Österreich aktiv sind, und Ticket Master, um über diese Schiene noch mehr Leute ansprechen zu können.
Manche haben einfach ihren Standortpartner, egal zu welcher Veranstaltung sie gehen, wo sie ihre Tickets erwerben.

Die SRM braucht für die Austragung des Grand Prix einen sportlichen Ausrichter. Das ist 2013 wie im Vorjahr der ADAC Sachsen, der von 1998 bis 2011 selber Promoter des WM-Laufs war. 2012 gab es Meinungsverschiedenheiten. Hat sich die Situation gebessert?

Ja, ich muss sagen, die Verhandlungen für dieses Jahr waren recht konstruktiv. Ich gehe davon aus, dass sich die Situation im Lauf der Zusammenarbeit noch weiter normalisiert. Ich kann dieses Jahres nichts Negatives sagen.

Wie wichtig sind die Erfolge der deutschen Fahrer für den Ticketverkauf?
Sehr wichtig. Wenn deutsche Fahrer vorne mitfahren, ist das ein zusätzlicher Anreiz.
Wir haben in der MotoGP noch nie einen so guten Fahrer gehabt wie jetzt mit Stefan Bradl. Egal ob es früher 500er war oder jetzt MotoGP. Wir haben mit Sandro Cortese den aktuellen Moto3-Weltmeister, auch wenn er sich bei den ersten Moto2-Rennen noch etwas schwer tat. Marcel Schrötter fährt auch richtig gut. Da sieht man, dass es wichtig ist, dass die Fahrer auch gute Teams und entsprechendes Material finden. Das Talent allein reicht nicht aus.
Und in der Moto3 haben wir mit Jonas Folger einen Sieganwärter, dazu Alt, Finsterbusch und Öttl. Jonas wird uns dieses Jahr den einen oder andern GP-Sieg bescheren. Hoffentlich vor dem Sachsenring – noch lieber zum Sachsenring. Das wäre eine feine Sache. Der Sieg von Sandro 2013 hat bei den Fans richtig gewirkt. Wir konnten ihn jetzt als GP-Botschafter gewinnen, das macht sich in der Werbung ganz gut.
Und die Schweizer sind ja in der Moto2 mit Aegerter, Lüthi und Krummenacher auch sehr stark.

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