Stefan Bradl: Tagesbestzeit beim Argentinien-Test

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Schmutzige, rutschige Piste, nur drei Prototypen-Fahrer dabei – trotzdem kann sich Stefan Bradls heutige Darbietung in Argentinien sehen lassen.

Der aktuelle WM-Siebte Stefan Bradl (23) hat sich recht schnell mit dem neuen Circuito Termas de Rio Hondo in der Thermenlandschaft in der Nähe von Santiago del Estero (1100 km von Buenos Aires entfernt) angefreundet.

Die neue GP-Piste entstand 2006 und wurde jetzt für den ersten Argentinien-GP seit 1999 mit grossem Aufwand umgebaut. Sie ist 4,8 km lang und weist 14 Kurven auf. Und: Sie präsentierte sich den geladenen MotoGP-Gästen Bradl, Crutchlow, Bautista und Barbera sowie den Moto2-Piloten Rabat und Terol in extrem schmutzigen und rutschigen Zustand.

Stefan Bradl hielt am späten Nachmittag (fünf Stunden Zeitunterschied zu Mitteleuropa) mit 1:46,576 min die Bestzeit, Crutchlow lag zu diesem Zeitpunkt 0,925 Sekunden zurück.

Eine halbe Stunde vor Testschluss steigerte sich Bradl auf 1:45,272 min; Crutchlow war bis auf 0,284 Sekunden nahegerückt. Bautista lag 1,227 Sekunden zurück, Barbera hatte mit der Claiming-Rule-FTR-Kawasaki 3,2 Sekunden eingebüsst. Bradl konterte mit einer Zeit von 1:44,905 min, damit distanzierte er Crutchlow wieder um 0,656 Sekunden. Bautista lag 1,599 sec zurück, Barbera um 3,3 sec.

Sieben Minuten vor Testschluss (17 Uhr Ortszeit, 22 Uhr MESZ) gelang dem Deutschen sogar noch eine 1:44,188-min-Runde. Bautista lag jetzt mit 0,343 sec Rückstand auf Platz 2. Crutchlow büsste 0,982 min ein, Barbera satte 3,7 Sekunden.

Sefan Bradl: «Es wurde mit jedem Exit besser»

«Die Strecke war anfangs sehr schmutzig, zuerst hat das Fahren nicht viel Sinn gemacht. Aber es wurde bei jedem Exit besser», schilderte der deutsche LCR-Honda-Pilot im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Und meine Vermutung von den zehn Runden mit dem Leihauto am Mittwoch hat sich bestätigt. Das ist eine tolle Strecke für MotoGP. Es macht Spass hier zu fahren. Ja, ich war Schnellster, aber man darf die Rundenzeiten heute nicht überbewerten. Für ein richtig schnelles Fahren war die Piste zu schmutzig.»

 «Bei Verhältnissen wie heute am ersten Tag war es auch schwierig, sinnvolle Daten zu sammeln für den WM-Lauf im April 2014», bemerkte Bradl. «Ich hoffe, dass sich die Streckenbedingungen morgen am Freitag bessern.»

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