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Der Circuit Bugatti in Le Mans ist für die Grand-Prix-Piloten ein heisses Pflaster. Wie schon 2012 belegte die Strecke Rang 1 in der Sturzstatistik.
Zum zweiten Mal in Folge wurde die Strecke in Le Mans zum Ort der meisten Stürze einer Saison. An den drei Tagen des Frankreich-GP im Mai auf dem Circuit Bugatti kam es in den drei Klassen MotoGP, Moto2 und Moto3 zu insgesamt 68 Stürzen. Auf keiner anderen Strecke mussten die Grand-Prix-Piloten 2013 so oft zu Boden. Das teilweise nasse Wetter hat dabei die Aufgabe für die Fahrer zusätzlich erschwert, allerdings passierten 2012 in Le Mans gar 93 Stürze!
Als Hot-Spots stellten sich die beiden Kurven 3 und 7 heraus. In diesen beiden Ecken kam es zu jeweils 18 Stürzen. Kurve 3 ist die langsame Linkskurve nach dem schnellen Rechtsknick, der an die Start-Zielgerade anschliesst. Kurve 7 (Musée-Kurve) ist eine Links mit langer Schräglagephase. Im nassen Moto2-Rennen waren dort zum Beispiel die beiden Spanier Esteve Rabat und Pol Espargaró gestürzt.
GP-Saison 2013, Anzahl Stürze pro Rennwochenende
Le Mans: 68
Misano: 66
Sachsenring: 61
Barcelona: 55
Phillip Island: 55
Jerez: 53
Sepang: 53
Assen: 52
Brünn: 52
Valencia: 50
Silverstone: 50
Austin: 46
Mugello: 42
Aragón: 40
Motegi: 38 (alle freien Trainings abgesagt)
Indianaplis: 37
Losail: 34
Laguna Seca: 11 (nur MotoGP)
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