Nun offiziell: Gresini wird Aprilia-Werksteam

Von Sharleena Wirsing
Teamchef Fausto Gresini

Teamchef Fausto Gresini

Ab der Saison 2015 wird Gresini Racing für vier Jahre das MotoGP-Werksteam von Aprilia sein. Dies berichtete SPEEDWEEK.com bereits.

Bis zum Jahr 2018 wird Fausto Gresini das Werksteam von Aprilia in der Königsklasse leiten. Er verliert am Ende des Jahres Hauptsponsor GO&FUN. Deshalb konnte er keine Factory-Honda RC213V (Leasingkosten mehr als 3 Millionen Euro) für Scott Redding bestellen, mit dem er einen Vertrag für 2014 und 2015 hat. Von der Performance der lahmen Open-Honda war Gresini enttäuscht.

Der Deal für 2015 mit Redding wird aber mit dem Wechsel von Honda zu Aprilia hinfällig. Um Redding bemühen sich jetzt Pramac-Ducati und Drive M7-Aspar-Honda. Aber Marc VDS-Teammanager Michael Bartholemy will seinen Schützling Scott Redding am liebsten zurück zu Marc VDS holen und die Factory-Honda selbst einsetzen.

In einer Pressemitteilung erklärte Gresini nun: «Ich bin sehr froh, dass Aprilia Gresini Racing als perfekten Partner für die Rückkehr in die MotoGP-Klasse sieht. Ich möchte der Piaggo-Gruppe für diese fantastische Chance danken. Es ist eine italienische Marke, die für Leidenschaft und großartige Erfolge im Rennsport steht. Die vierjährige Zusammenarbeit mit Aprilia markiert ein neues Kapitel in unserer Geschichte. Ich fühle große Verantwortung, aber die Freude überwiegt. Es ist eine italienische Herausforderung. Es macht mich stolz, Aprilia in der MotoGP-Klasse zu vertreten. Es ist eine großartige Belohnung für die Arbeit von Gresini Racing.»

Aprilia-CEO Roberto Colaninno  fügte hinzu: «Wir haben uns ein Jahr früher für das Debüt entschieden, denn unsere technischen Möglichkeiten sind auf einem sehr hohen Niveau. Die Entwicklung in der Superbike-WM ist seit unserem Rookie-Jahr 2009 sehr gut. Insgesamt haben wir bereits fünf WM-Titel mit der RSV4 gewonnen. Die Piaggio-Gruppe leitet Aprilia seit 2005. In den letzten zehn Jahren wurden 26 der insgesamt 52 WM-Titel der Firmengeschichte gewonnen. Zudem holte Marco Simoncelli den 250-ccm-Titel mit Gilera und Derbi gewann drei Titel in der 125-ccm-Klasse, darunter Marc Márquez‘ erster Titel. Auch diese Hersteller sind Teil der Piaggio-Gruppe.»    

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