Yamaha-Renndirektor Lin Jarvis freut sich über den starken Saisonauftakt von WM-Leader Valentino Rossi (drei Rennen, zwei Siege) und analysiert den Fehler von Marc Márquez in Argentinien.
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Lin Jarvis, Managing Director von Yamaha Factory Racing, bezeichnete die brillante Darbietung von Valentino Rossi beim GP von Argentinien auf dem 4,8 km langen Circuito Termas de Río Hondo und den Saisonstart des neunfachen Weltmeisters als "sensationell".
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Der Movistar-Yamaha-Werkspilot hat zwei der ersten die ?Rennen in Doha und Las Termas gewonnen und liegt in der WM-Tabelle sechs Punkte vor seinem italienischen Landsmann Andrea Dovizioso. Rossis 110. GP-Sieg am letzten Sonntag in Südamerika ging eine fabelhafte Aufholjagd voraus, die einen 4-Sekunden-Vorsprung von Weltmeister Marc Márquez auf Null schrumpfen sah.
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"Wenn wir auf die vergangene Saison zurückblicken, als Marc die ersten zehn Rennen gewonnen und alles dominiert hat, dann erleben wir jetzt einen riesigen Unterschied. Die ersten drei Grand Prix sind erstaunlich verlaufen. Wir wussten, dass wir in diesem Jahr konkurrenzfähiger sein würden als 2014. Ich habe also geahnt, dass Marc nicht wieder mit zehn Siegen davon laufen würde. Aber dass Valentino zwei der ersten drei Rennen gewinnt und 30 Punkte vor dem Titelverteidiger liegt, das ist aussergewöhnlich. Gut gemacht, Valentino. Ausgezeichnet, wie er diese Rennen gemeistert hat. Vale war sensationell."
Marc Márquez habe im Rennen von Argentinien einen schweren Fehler begangen, der für den weiteren Verlauf der Weltmeisterschaft noch schwerwiegende Folgen haben könnte, meint Jarvis. "Als sich Marc aus dem Staub gemacht und eine deutliche Führung herausgefahren hat, wer hätte da erwartet, dass Valentino manchmal 0,7 Sekunden pro Runde aufholen würde? Für mich sieht es so aus, als habe Marc in diesem Rennen gedacht, einen so gewaltigen Vorsprung kann ich mir nicht mehr wegnehmen lassen, er hielt das für inakzeptabel. Also hat er alles unternommen, was in seiner Macht stand, um die Führung sofort wieder zurückzuerobern. Aber das war ein klarer Fehler", meint Jarvis. "Ich erinnere mich an seine eigenen Worte, als er in der Pressekonferenz sagte: Wenn du nicht jedes Rennen gewinnen kannst, musst du jedes Mal vorne dabei sein und konstant punkten. Schaut euch Dovizioso an. Er hat in diesem Jahr noch kein Rennen gewonnen, aber er war immer Zweiter und liegt nur sechs Punkte hinter Valentino. Gleichzeitig liegt Dovi schon 24 Punkte vor Marc, das ist der Lohn der Beständigkeit. Die ersten Rennen zeigen, dass Marc in zwei von drei Rennen Federn lassen musste. Was die Show und den Sport betrifft, ist die MotoGP-WM offener geworden."
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