Danilo Petrucci (11.): Mitleid mit Andrea Dovizioso

Von Vanessa Georgoulas
MotoGP
Pramac-Ducati-Pilot Danilo Petrucci sicherte sich in Assen den elften Platz

Pramac-Ducati-Pilot Danilo Petrucci sicherte sich in Assen den elften Platz

Danilo Petrucci sicherte sich in Assen den elften Platz und feierte diesen wie einen Podestplatz. Trotz aller Freude bedauerte der Italiener das Schicksal seines Freundes Andrea Dovizioso.

Seinen elften Platz von Assen feierte Danilo Petrucci wie einen Podestplatz. Der Pramac-Ducati-Pilot kam 15 Sekunden hinter dem drittplatzierten Yamaha-Star Jorge Lorenzo ins Ziel und freute sich: «Ich bin sehr zufrieden mit diesem Rennen, denn ich konnte immer in Schlagdistanz mit meiner Gruppe bleiben. Dass wir nur 15 Sekunden hinter dem letzten Podeststürmer ins Ziel gekommen sind, ist für unser Team ein gutes Ergebnis. Wir waren schon das ganze Wochenende über schnell unterwegs und im Rennen habe ich Vollgas gegeben.»

Der 24-jährige Italiener schilderte: «Ich schaffte es nicht ganz, in die Spitzengruppe vorzustossen, aber dass ich Cal Crutchlow, Bradley Smith, Andrea Dovizioso und die beiden Espargaró-Brüder aus nächster Nähe beobachten konnte, hat mir viel gebracht.» Und er zeigte Mitgefühl mit seinem Freund Dovizioso, der durch eine gebrochene Sitzbank eingebremst wurde: «In der letzten Runde kam ich an Dovi vorbei, er schien Probleme zu haben. Das tut mir leid, denn wir sind befreundet, aber​ wir fuhren ein Rennen, und da gehe ich natürlich vorbei. Ich will das gute Ergebnis dem Team widmen, das unser Bike immer besser versteht.»

Auf der anderen Seite der Wohlfühl-Skala fand sich Teamkollege Yonny Hernandez wieder. Der Kolumbianer fasste denn auch zusammen: «Das war ein schwieriges Wochenende. Ich konnte einfach kein Tempo machen, um konkurrenzfähig zu sein. Speziell das Gefühl für die Frontpartie war nie wirklich da. Im Warm-up lief es noch gut, aber im Rennen hatte ich keine Chance. Ich hoffe, dass es beim nächsten Lauf besser klappt. Eigentlich hätte es schon dieses Wochenende gut laufen müssen, aber wir haben es einfach nicht geschafft, unsere Probleme in den Griff zu bekommen.»

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