MotoGP

Andrea Iannone (4.): Schulter wurde taub gespritzt

Von - 27.09.2015 18:19

Den Speed von Jorge Lorenzo, Dani Pedrosa und Valentino Rossi konnte Ducati-Werksfahrer Andrea Iannone im MotoGP-Rennen in Aragón nicht mitgehen. Mit Rang 4 ist er dem dritten WM-Platz aber ein gutes Stück nähergekommen.

Nach dem Sturz von Weltmeister Marc Márquez in der zweiten Runde fand sich Andrea Iannone auf Rang 2 hinter Jorge Lorenzo (Movistar Yamaha) wieder. In den folgenden zwei Runden wurde der Ducati-Werkspilot von Dani Pedrosa (Repsol Honda) und Valentino Rossi (Movistar Yamaha) überholt, den Rest des Rennens fuhr der Italiener unbedrängt auf Rang 4.

Für diese Platzierung bekam Iannone 13 WM-Punkte, im Gesamtstand fehlen ihm jetzt nur noch zwölf Punkte auf Márquez und WM-Rang 3.

«Ich bin enttäuscht, dass ich mit Pedrosa und Rossi nicht mithalten konnte», meinte Iannone. «Ich dachte, dass ich deren Pace habe und mit ihnen kämpfen kann, aber sie fuhren beständig ein paar Zehntelsekunden pro Runde schneller. Ich wäre gerne aufs Podest gefahren, mein Team hat so hart geschuftet und ich will sie bei Laune halten. Ich habe alles gegeben, nur meine Schulter hat mich geplagt. Ich muss den Ärzten in der Clinica Mobile danken, die mir Schmerzmittel gaben.»

Iannone verlor trotz seiner gesundheitlichen Einschränkungen, er hat sich vor dem Aragón-GP die Schulter ausgekugelt, lediglich 7,8 sec auf den Sieger und 5 sec auf Rang 3. «Die GP15 war im Rennen so gut wie das ganze Wochenende nie», hielt der 26-Jährige fest. «Auf der Geraden sind wir unglaublich schnell, dort können wir viel gutmachen. Seit dem letzten Test ist das Motorrad auch nicht mehr so nervös und wir können mit weniger Traktionskontrolle fahren. Sorgen machte ich mir nur wegen meiner Schulter. Mir war klar, dass es etwas anderes ist vier oder fünf Runden am Stück im Training zu fahren oder 23 Runden am Limit im Rennen. Auch nach dem Rennen spürte ich die Schulter nicht, ich bin gespannt wie sie sich anfühlt, wenn die Betäubung nachlässt. Probleme hatte ich nur die letzten sechs Runden. Das waren aber keine Schmerzen, sondern Ermüdung.»

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