Nicky Hayden: Honda will ihn in der Superbike-WM

Von Ivo Schützbach
MotoGP
Sehen wir die Nummer 69 nächstes Jahr in der Superbike-WM?

Sehen wir die Nummer 69 nächstes Jahr in der Superbike-WM?

Bei Honda steht der ehemalige MotoGP-Weltmeister Nicky Hayden für die Superbike-WM ganz oben auf der Wunschliste. Ein Vertrag macht aus vielerlei Sicht Sinn.

Die MotoGP-Karriere von Nicky Hayden ist beendet, das steht schon länger fest. Die einzige Chance für den Weltmeister von 2006 im MotoGP-Paddock zu bleiben ist, bei KTM einen Vertrag als Testfahrer zu unterschreiben. Doch der 34-Jährige will weiterhin Rennen fahren.

«Nicky hat einen Vertrag von uns vorliegen, er muss nur unterschreiben», erzählte Honda-Manager Carlo Fiorani SPEEDWEEK.com bei der Superbike-WM in Magny-Cours. «Er ist unsere erste Wahl. Nickys Stil passt gut zu unserem Motorrad. Die Fireblade hat eine stabile Front, Nicky mag Slides und er braucht keine Elektronik, die stark eingreift. Außerdem ist er im Herzen ein Honda-Mann. Wir erwarten seine Entscheidung die kommenden Tage.»

Nicht nur Honda Europe wünscht sich Hayden im Superbike-Paddock. WM-Vermarkter Dorna braucht dringend einen schnellen Amerikaner, anders ist ein Rennen in den USA kaum gescheit zu vermarkten. Dasselbe gilt für Honda USA. Die Vereinigten Staaten sind für den weltgrößten Motorradhersteller der wichtigste Markt, 2017 kommt die neue Fireblade, dann wird Honda mit einem Werksteam in die US-Superbike-Meisterschaft zurückkehren. Nimmt Hayden das Übergangsjahr 2016 in Kauf, könnte er von Anfang an in das Projekt «neue Fireblade» eingebunden sein.

Doch Hayden hat mehrere Möglichkeiten. Seit Juli spricht er mit Aprilia über einen Start in der Superbike-WM. Sollten sich Aprilia und das Team AB Motoracing von Karel Abraham senior darauf einigen gemeinsam Superbike-WM zu fahren, käme Hayden dort infrage. Ebenso im ehemaligen Weltmeisterteam Althea.

Sollte sich Hayden gegen Honda entscheiden, stehen eine ganze Reihe Fahrer auf der Liste, darunter Jordi Torres, Eugene Laverty, Niccolò Canepa, Matteo Baiocco und diverse Spitzenpiloten aus der Britischen Superbike-Meisterschaft.

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