Bei den Michelin-Testfahrten in Aragón und Mugello musste MotoGP-Superstar Valentino Rossi Stürze verkraften – beide über das Vorderrad. «Der Fahrstil wird sich stark verändern», sagt er.
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Michelin stattet die MotoGP-Piloten ab 2016 mit Einheitsreifen aus und löst somit Bridgestone ab. Seit Beginn der Testphase hatte Michelin Probleme mit den Vorderreifen, der den Fahrern nicht das nötige Gefühl für das Limit vermittelte. Dies hatte beim Test in Mugello bereits zu Stürzen von Stars wie Valentino Rossi, Jorge Lorenzo und Marc Márquez geführt. Beim Test in Aragón ging Rossi erneut zu Boden.
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Rossi beklagte nach seinem Sturz leichte Schmerzen im rechten Arm, doch außer blauen Flecken und Abschürfungen zog sich der Italiener keine Verletzungen zu. Glücklicherweise, denn der 36-Jährige kämpft gerade um seinen zehnten WM-Titel. Du warst schnell unterwegs, als du in Aragón zu Sturz kamst? "Mit den Michelin-Reifen muss man bei mehr als 140 km/h stürzen – für das Verständnis der Reifen", lachte Rossi. "Wenn man langsam stürzt, hat das keinen Wert."
Doch dann wurde der WM-Leader ernster: "Ich stürzte in Kurve 2. Wir sind sehr besorgt, denn ich stürzte bei zwei Michelin-Tests öfter als in 14 Rennen mit Bridgestone."
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Welche Auswirkungen wird der Wechsel von Bridgestone zu Michelin auf die Fahrweise in der Königklasse haben? "Der Fahrstil wird sich stark verändern, vor allem für die Front. Man muss andere Linien fahren, es ist sehr ähnlich wie in der Vergangenheit. Es wird für alle ein großer Unterschied sein. Wir müssen daran arbeiten – auch an unserem Bike."
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